Kreis fördert Arbeiterwohlfahrt mit 20 000 Euro

Es gibt viel Geld für gute Beratung

Schwalm-Eder. Der Kreisausschuss fördert die sozialmedizinische Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt in Homberg mit 20 000 Euro. Die weitere Finanzierung erfolgt durch das Sozialministerium in Wiesbaden.

Die Aufgaben der sozialmedizinischen Beratungsstelle ergeben sich aus dem Schwangerschaftskonfliktgesetz. Danach, so Neupärtl, hat jede Frau und jeder Mann einen gesetzlichen Anspruch auf Sexualaufklärung und Beratung zur Verhütung, Familienplanung und bei allen Fragen, die mit der Schwangerschaft verbunden sind.

Dazu gehören auch Informationen über Familien fördernde Leistungen, soziale und wirtschaftliche Hilfen.

Im vergangenen Jahr gab es 125 Beratungen zu Schwangerschaftskonflikten, dabei war die Hälfte der Frauen zwischen 20 und 29 Jahren alt und lebte allein.

Gründe für den Schwangerschaftsabbruch waren insbesondere: • Ausbildung und berufliche Situation • Psychische Belastung • Altersgründe • Familienplanung bereits abgeschlossen

Auch finanzielle Gründe, Arbeitslosigkeit und Partnerkonflikte wurden von den Ratsuchenden genannt, teilt der Landrat mit. (bra)

Quelle: HNA

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