Beim Schrecksbacher Motorrad-Trial bewiesen 33 Teilnehmer Mut und Geschick

Es ging über Stock und Stein

Mit viel Können: Beim Motorrad-Trial müssen verschiedene Hindernisse überwunden werden, ohne den Boden mit den Füßen zu berühren. Foto: privat

Schrecksbach. Der Motorsportclub Schrecksbach (MCS) hat am Wochenende seine erste Motorrad-Trial-Veranstaltung ausgerichtet. Die Zuschauer konnten bei freiem Eintritt teils waghalsige Fahrmanöver der 33 Teilnehmer auf dem Motocrossgelände Kodenhöfer Weg bestaunen.

Beim Motorrad-Trial geht es darum, ohne mit den Füßen den Boden zu berühren einen Hindernisparcours (Sektionen) zu überwinden. An den Start gingen in Schrecksbach zehn Einsteiger, 14 Spezialisten und neun Experten.

Für die Fahrer der drei Schwierigkeitsstufen galt es, durch Konzentration, Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit Sektionshindernisse wie Baumstämme, Felsen und unterschiedlich steile Hangpassagen zu bewältigen.

Fahrfehler wie eine Bodenberührung mit dem Fuß, überfahrene Begrenzungslinien oder Stürze wurden dabei mit jeweils bis zu drei Fehlerpunkten geahndet. Die zukünftigen Punktrichter des MCS lernten vor Ort die Regeln zur Bewertung der Fahrer. Denn im nächsten Jahr wird in Schrecksbach der Deutschland Cup-Wertungslaufs im Trialsport ausgefahren.

Am Samstag siegte bei den Einsteigern Bodo Lange vor Stefan Huber und Paul Huber. Bei den Spezialisten hatte Michael Wagener die Nase vorn, gefolgt von Jojakim Sames und Steffen Lutz. In der Expertengruppe fuhr Ulrich Rührup auf den ersten Platz; zweiter wurde Michael Stahn, den dritten Rang belegte Matthias Süß.

Bei den Einsteigern am Sonntag fuhren Stella Cölinski (1.), Stefan Huber (2.) und Wolfgang Kratzert (3.) aufs Siegertreppchen. Bei den Spezialisten siegte Michael Hannß vor Johannes Salch und Eckhardt Kirschlager. In der Expertengruppe fuhr Christoph Stack auf den ersten Rang, gefolgt von Michael Stahn und Peter Hallenberger. (jap)

Quelle: HNA

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