120 Gitterboxen im Industriepark Borken stehen in Flammen

Borken. Sachschaden in noch unbekannter Höhe am Donnerstag bei einem Brand in einem Logistikbetrieb in Borken entstanden. In dem Gebäude sind Ersatzteile für VW und die Tochterfirmen gelagert.

120 Gitterboxen mit Auto-Ersatzteilen hatten dort in Flammen gestanden. Um 12.43 Uhr hatte die Feuerwehr ein Notruf aus dem Lager erreicht, sagte Kreisbrandmeister Bernhard Stirn.

Aktualisiert um 16.50 Uhr.

Als die Feuerwehrleute in der Carl-Benz-Straße eintrafen, standen zwei Regale in Flammen. 67 Einsatzkräfte aus Borken, Homberg, Singlis/Lendorf, Gombeth, Kerstenhausen, Kleinenglis, Großenenglis und Trockenerfurth waren im Einsatz, unter ihnen 25 Atemschutzträger. Auch zwei Wärmebildkameras wurden eingesetzt. Die Regale wurden mit massivem Einsatz von Schaum gelöscht. Der Schaum sei nötig gewesen, da es sich bei den Teilen oft um Laminate handelte, die etwas aus Kunststoff und Holz bestehen, die schwer zu löschen sein. Um 14.34 Uhr war das Feuer aus.

Die Kisten wurden mit mit Gabelstaplern aus dem Gebäude auf den Parkplatz vor der Halle gebracht. Der Sachschaden sei noch nicht abzuschätzen, sagte VW-Pressesprecher Rudi Stassek. Allerdings wäre er sicher noch viel höher ausgefallen, wenn die Mitarbeiter nicht so vorbildlich reagiert hätten. Die Alarmierung und die Evakuierung der Halle habe hervorragend geklappt, das sei auch immer wieder gemeinsam mit der Feuerwehr geübt worden, erklärte Stasste. Den Einsatzkräften zollte er ein besonderes Lob: „Die Feuerwehr hat einen richtig guten Job gemacht.“

Nach dem Löschen sei die Hauptaufgabe, den Rauch aus der Lagerhalle heraus zu bekommen, erläuterte Stassek. Die Lüfter der Borkener Feuerwehr reichten dafür nicht aus, deswegen wollte die Werksfeuerwehr von Volkswagen einen eigenen Lüfter holen. Dieser haben einen Durchmesser von 2,50 bis drei Meter, so Stassek. Anschließend würde gemessen, ob in der Halle Schadstoffe sein und wieder gearbeitet werden könne. (ode/zzp)

Quelle: HNA

Kommentare