Kult-Band Sweet kommt am 16. März in die Festhalle – Nur noch wenige Karten

Glam Rock wie damals

Im Rampenlicht: Konzertveranstalter Thorsten Laabs (am Mikrofon) sagte seine Lieblingsband Sweet beim ersten Konzert in der Kulturhalle in Ziegenhain an. Foto: privat

Schwalmstadt. Sie sind auf Welttournee und sie kommen nach Treysa. Nach Berlin, Hamburg und Bremen machen sie auch einen Stopp in der Schwalm. Dann reisen die Glam Rocker von Sweet auf ihrer NYC-Tour weiter nach England. Einmal mehr organisiert der Ziegenhainer Thorsten Laabs das Konzert der britische Kult-Band. Dieses Mal am Samstag, 16. März, in der Festhalle in Treysa.

Die Sweet-Klassiker Ballroom-Blitz und Teenage Rampage schallten bereits vor zwei Jahren durch die Ziegenhainer Kulturhalle. Damals hatte Thorsten Laabs die Band zu seinem 50. Geburtstag in die Schwalm geholt. „Es war ein Riesenerfolg“, erinnert sich der 51-Jährige. Er war schon im Alter von zehn Jahren Fan der Glam Rocker. „Ich habe Artikel aus der Bravo ausgeschnitten und den Star-Schnitt gesammelt“, weiß er noch. Damals spielte Sweet noch „Bubble Gum“, Laabs: „Das ist seichte Pop-Musik.“ Über die Jahre habe sich die Band dann gewandelt. „Statt seichtem Pop spielten sie dann Glam Rock.“ Sein Musikgeschmack habe sich quasi mit der Band weiterentwickelt.

Zwei Vorgruppen

Das Konzert in der Festhalle soll größer werden als das vor zwei Jahren. „Wir werden zwei Vorgruppen und eine Autogrammstunde haben“, berichtet Laabs. Außerdem spielen Sweet dieses Mal 90 Minuten, neben den Klassikern auch aktuelle Hits, „ein volles Konzertprogramm.“

Die Briten waren auf seine Anfrage sofort bereit wieder nach Schwalmstadt zu kommen. „Der letzte Gig hier war das vollste deutsche Konzert der Gruppe in dem Jahr.“ Auch die Schwalmstädter freuen sich: „Ich wurde nach dem ersten Auftritt immer wieder gefragt, ob ich nicht nochmal ein Sweet-Konzert organisieren könnte.“ Da ist es nicht überraschend, dass bereits jetzt nur noch wenige Karten gibt.

Das Konzert veranstaltet der Textilkaufmann Laabs aus reiner Freude an der Musik, nicht um damit Geld zu verdienen. „Spaß haben und kein Minus machen ist die Vorgabe meiner Frau.“ Die Organisation kostet den Musikfan „einen fünfstelligen Betrag“. Wenn er diese Kosten durch die Einnahme wieder herein bekommt, sei er zufrieden. „Wenn es dann noch reicht Freunde und Helfer zum Essen einzuladen, ist alles gut“, findet Laabs.

Für die Zukunft kann er sich vorstellen, weitere Konzerte zu veranstalten. „Ein Auftritt von Suzi Quatro oder ein Glam Rock-Festival wären möglich.“

Von Jonathan Vorrath

Quelle: HNA

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