Der Glaube kickte mit beim Konfi-Cup in Melsungen

Melsungen. Mehr als 330 junge Leute aus 19 Mannschaften nahmen jetzt in Melsungen am Fußballturnier der Konfirmanden teil. Der evangelische Kirchenkreis Melsungen hatte das Turnier organisiert.

Mehr als 40 Helfer, Pfarrer, Betreuer, Jugendarbeiter und Mitglieder des DRK waren bei der Veranstaltung im Einsatz. Dabei ging es aber längst nicht nur ums Kicken, sondern auch um den kreativen Teil in den Workshops und vor allem ums Gemeinschaftsgefühl.

Toleranz ist wichtig

Andreas Brunßen, Jugendarbeiter in Spangenberg, und Matthias Lambach, Jugendmitarbeiter Beiseförth-Malsfeld, zeigten bei der Eröffnungsandacht, wie wahres Gemeinschaftsgefühl aussieht: Sie erschienen als Fans des FC Bayern und des Dortmunder BVB verkleidet. Sie hatten eine klare Botschaft für die Jugendlichen: Teamgeist und Zusammenhalt seien wichtiger als die Frage, wer Verlierer oder Gewinner ist. Und dieser Zusammenhalt schließe noch weitere Werte ein: Toleranz, Akzeptanz und vor allem das Wissen, dass niemand allein ist.

Tatsächlich war beim Konfi-Cup niemand aus den vielen Mannschaften allein am Platz: Jeweils fünf Spieler und ein Torhüter bildeten ein Team, dabei musste immer mindestens ein Mädchen auf dem Spielfeld sein.

Die Konfi-Mannschaft aus Mörshausen hatte überhaupt kein Problem, ein Mädchen in die Mannschaft zu bekommen: Sam Heerich ist der einzige Junge unter den zehn Konfirmanden. Pfarrerin Ilona Grenzebach aus Mörshausen feuerte mit dem ehrenamtlichen Coach Hannes Riemenschneider ihr Team genauso an wie Pfarrer Henning Reinhardt aus Malsfeld seine Mannschaft motivierte.

Fotos vom Konfi-Cup

Konficup in Melsungen

Doch bei allem Siegeswillen ging es doch beim Konfi-Cup immer auch um den Spaß und vor allem auch um den christlichen Glauben.

Von Christina Grenzebach

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Quelle: HNA

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