Neuentaler Feuerwehr mit zwei Einsätzen

Löscheinsatz: Gleich zwei Mal Schornsteinbrände

Schlierbach/Neuenhain. Gleich zweimal mussten die Neuentaler Feuerwehren am Wochenende zu Schornsteinbränden ausrücken.

Am Freitag gegen 19.30 Uhr kam der erste Alarm aus Schlierbach. Betroffen war ein Wohnhaus direkt gegenüber des Feuerwehrgerätehauses. Der Schornsteinfeger kehrte den brennenden Ruß aus dem Kamin, der dann von den Einsatzkräften ins Freie gebracht und abgelöscht wurde. Mit der Wärmebildkamera der Neuentaler Feuerwehr wurde das Haus auf mögliche Glutnester kontrolliert.

Im Einsatz waren 25 Feuerwehrleute aus Zimmersrode, Schlierbach und Waltersbrück.

Zu einem nahezu identischen Einsatz kam es am Samstag gegen 10.20 Uhr in Neuenhain. Der Bewohner eines Hauses hatte Rauchentwicklung beobachtet und die Feuerwehr alarmiert. 17 Einsatzkräfte aus Neuenhain, Zimmersrode, Schlierbach und Dorheim rückten aus.

Auch dabei kamen der Schornsteinfeger und die neue Wärmebildkamera zum Einsatz. Deren Kauf habe sich schon jetzt gelohnt, sagte Marco Franz von der Neuentaler Feuerwehr.

Bei einem Schornsteinbrand verbietet es sich, die Flammen einfach mit Wasser zu löschen. Hätte man das versucht, hätte es zu einer Verpuffung kommen können, wenn sich das Wasser im Schornstein durch die Hitze sich schlagartig zu Wasserdampf ausdehne, erläutete Franz. Das könne den Schornstein förmlich sprengen.

Einsatzleiter in beiden Fällen war Neuentals Gemeindebrandinspektor Benjamin Schulte. (ode)

Quelle: HNA

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