Deutsche Handball-Nationalmannschaft der Special Olympics zu Besuch in Hephata

Gold-Gewinner zu Gast

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Special Olympics in Schwalmstadt: Letzte Reihe von links: Co-Trainer Bernd Hartmann und Cheftrainer Carsten Schenk, davor Co-Trainerin Patricia Odriozola. Zweite Reihe von rechts: Hephata-Vorstand Pfarrerin Barbara Eschen und Abteilungsleiterin Förderdienste Hephata, Martina Heide-Ermel. Dahinter Co-Trainer Ronny Weber. Foto: nh

Schwalmstadt. Zum ersten Mal nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Weltspielen im Juni und Juli in Athen war die Deutsche Handball-Nationalmannschaft der Special Olympics in Hephata in Schwalmstadt wieder zusammen gekommen.

„So viele Goldmedaillengewinner auf einmal hatten wir hier noch nie zu Besuch“, sagte Detlef Schwierzeck, stellvertretender Bürgermeister Schwalmstadts, beim Empfang der Mannschaft.

„Wir freuen uns sehr, dass sie bei Ihrem ersten Treffen uns besuchen“, sagte Hephata-Vorstand Pfarrerin Barbara Eschen. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, meinte Carsten Schenk, Cheftrainer des Teams und fügte hinzu: „Wir wollen über die Olympischen Spiele hinaus das Gemeinschaftsgefühl der Mannschaft erhalten.“

Nationalspieler von Hephata

Schenk war gemeinsam mit seinen beiden Co-Trainern Bernd Hartmann und Ronny Weber sowie sechs Spielern des Deutschen Handball-Nationalteams der Special Olympics nach Hephata gereist.

Dort trafen sie mit der dritten Co-Trainerin des Teams, Patricia Odriozola, Sportkoordinatorin der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderung, und den beiden Spielern aus Hephata, Reinhard Wemhöner und René Krüger, zusammen.

Erster Programmpunkt des zweitägigen Besuches war das Training in der ehemaligen Bundeswehr-Sporthalle in Treysa. Zudem wurde der Kletterpark am Edersee besucht, gemeinsam gegrillt und die Weltspiele mit einer Diashow und Video-Vorführung am Wochenende aufgearbeitet.

„Das Treffen soll zeigen, dass wir die Jungs weiterhin im Blick haben. Momentan sind das die besten Spieler in Deutschland“, stellte Carsten Schenk fest. Die Spieler werden beim nächsten größeren Wettbewerb, den Special Olympics National Games Ende Mai kommenden Jahres in München, gegeneinander antreten. In ihren jeweiligen Heimmannschaften spielen sie dann um die Deutsche Meisterschaft der Special Olympics.

Treffen war ein Höhepunkt

„Ein weiterer Grund für das Treffen ist, dass wir jetzt, wo sich alles gesetzt hat, mit den Spielern zusammen verarbeiten wollen, was sie geschafft haben“, erklärte Cheftrainer Schenk. Das Wochenende in Hephata sah er als einen von mehreren Höhepunkten im Jahr, die zusätzlich zu den Wettbewerben stattfinden, um das Mannschaftsgefüge zu stärken.

„Außerdem sind wir einfach gerne zusammen und haben Spaß“, erklärte Trainer Carsten Schenk. (red)

Quelle: HNA

Kommentare