Gold für Special Olympics Handballer aus der Schwalm

Strahlende Sieger: Reinhard Wemhöner (vorne, erster von links) und René Krüger (vorne, dritter von links) mit den Teamkollegen und Goldmedaillen. Foto: nh

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft der Special Olympics mit Hephata-Sportlern hat bei den Weltspielen in Athen die Goldmedaille gewonnen.

Das Team bezwang am Freitag im Finale die Mannschaft aus Kenia mit 16:13. Zwei der zehn Spieler im deutschen Kader sind Beschäftigte der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Die Spieler um das Trainerteam von Carsten Schenk hatten zuvor in einem nervenaufreibenden Finalkrimi alles gegeben. Im vollbesetzten Stadion geriet die Mannschaft zunächst in einen Rückstand von drei Toren. Die Abwehr stand gut, aber die Angreifer konnten den Ball nicht oft genug im gegnerischen Tor unterbringen.

Nach der Pause gelang ihnen dann die Wende. Am Ende konnten sie klar überzeugen. Nach dem Schlusspfiff lagen sich Spieler und Trainer in den Armen.

Die beiden Hephata-Sportler René Krüger und Reinhard Wemhöner sowie die Sportkoordinatorin der Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderung und Co-Trainerin der deutschen Handball-Nationalmannschaft Patricia Odriozola werden am Dienstag aus Athen in Treysa zurück erwartet. „Hephata freut sich auf seine drei Goldmedaillen-Gewinner!“, so die Pressemitteilung des Hessischen Dikoniezentrums. (red)

Quelle: HNA

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