Mit Greifern und Säcken im Einsatz beim Umweltaktionstag

Nicht immer ganz einfach: Joachim Heuer vom Wassersportverein musste sich mitunter weit hinauslehnen, um Flaschen aus der Fulda zu angeln. Mit im Boot: Heiner Hofmann. Foto:  Müller-Neumann

Melsungen. Deutlich mehr Melsunger als im vergangenen Jahr haben am Umwelttag der Stadt teilgenommen, um den Unrat vergangener Monate einzusammeln. 116 Männer, Frauen und Jugendliche hatten sich für die Kernstadt gemeldet. Dazu kamen weitere 130 Menschen, die in den Stadtteilen sauber machten.

Der Himmel war am Samstagvormittag zwar wolkenverhanden, doch es blieb trocken. Eine feuchte Angelegenheit war es für Mitglieder des Melsunger Wasserportvereins, die vom Vereinskanadier aus Flaschen, Eimer, eine Eisenstange und ein verrottetes Fahrrad aus der Fulda zogen. Andere Mitglieder räumten derweil das Vereinsgelände auf.

Ganz ähnlich ging es bei anderen Vereinen zu: Den eigenen Platz winterfest machen und die Umgebung von allerlei Müll befreien - vom Tannenwäldchen bis zur Grasrennbahn und zum Schlosspark, wo Jugendliche der Haspel im Einsatz waren.

Zusätzlich sind noch 30 Schulklassen bis einschließlich heute dabei, Bäume zu pflanzen, Müll auf den Schulwegen und in der Gemarkung zu sammeln und Laub auf dem Jüdischen Friedhof zu kehren.

Eifrig gearbeitet wurde auch in den Stadtteilen: In Obermelsungen etwa wurde der Bereich an der Honigberghütte und am Sportplatz gesäubert, in Schwarzenberg unter anderem rund um die Kirche, in Adelshausen ebenfalls an der Kirche und am DGH, in Günsterode wurden unter anderem Bäume und Sträucher geschnitten.

Axel Schäfer vom Bauhof hatte gestern seine Mitarbeiter eingeteilt, um den Müll aus den Stadtteilen zu holen. Grünschnitt und Restmüll werden getrennt abgefahren. Der Restmüll wird zur Deponie nach Uttershausen und dann zur Müllverbrennungsanlage nach Kassel gebracht, erklärte der städtische Umweltschutzbeauftragte Gerald Zöller. (bmn)

Quelle: HNA

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