Grimm-Festival in Wolfhagen eröffnet

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Feierten die Eröffnung des Brüder-Grimm-Festivals: Michael Fajgel,  Reinhard Schaake,  Inga Jamry, Susanne Selbert, Wolfram Ebert, Brigitte Bergholter und Peter Zypries vor einem Bild der Kasseler Löwenburg

Wolfhagen/Kassel. Mit der Eröffnung der Fotoausstellung „Märchenhafte Ansichten“ fiel am Montagabend in der Kasseler Sparkasse in Wolfhagen der Startschuss für das Brüder-Grimm-Festival Kassel.

Wolfhagen ist dieses Jahr die Partnerstadt des Festivals. „Das passt“, sagte Wolfram Ebert, Vorstandsmitglied der Kasseler Sparkasse. Die Stadt trage mit dem Wolf einen der Hauptakteure der Grimmschen Märchen im Namen.

Die Ausstellung in der Eingangshalle der Sparkasse zeigt Aufnahmen des Schlossparks Wilhelmshöhe, des Parks Karlsaue und des Schlossparks Wilhelmsthal. Thomas Rosenthal, Heiko Meyer, Jörg Lantelmé und Nik Barlo heißen die Fotografen.

Sie haben den verschiedenen Bauwerke, die es alle bereits zu den Zeiten der Brüder Grimm gab, mit Lichteffekten ein besonderes Ansehen verliehen.

Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake sprach bei seiner Begrüßung von der Bedeutung der Märchen für seine Stadt. Sie seien eine gute Möglichkeit, Wolfhagen zu vermarkten. Dabei erinnerte er an die Aufnahme Wolfhagens in die Deutsche Märchenstraße.

Rapunzel als Musical

Mit „Rapunzel – ein haarsträubendes Musical“ soll auch in diesem Jahr eine Erzählung der berühmten Geschwister den Weg auf die große Bühne finden. Spielort wird der Botanische Garten Kassel sein.

Michael Fajgel, der Autor des Stücks, gab am Montagabend ein paar Geheimnisse seines Stückes preis. Er habe das Original ein wenig umschreiben müssen. Das hätte zum Teil ganz praktische Gründe gehabt: „Bei Rapunzel denkt man sofort an einen großen Turm. Nur können wir keinen so großen Turm in den Botanischen Garten bauen“, erklärte er.

Informationen zum Brüder-Grimm-Festival Kassel gibt es auf brueder-grimm-festival.com

Quelle: HNA

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