Am Singliser See fand am Wochenende die erste Modellbootregatta statt

Große Schiffe ganz klein

Modellbootregatta am Singliser See: Flugzeugträger, Fregatten, Krabbenkutter und Tanker werden ins Wasser gelassen. Fotos:  Zerhau

Singlis. Viele Jahre liegt das Küstenwachboot (KW) 18 schon einsam am Ufer des Singliser Sees und dient der Marinekameradschaft Borken als Vereinsheim. Am Wochenende gab es vor dem Boot regen Schiffsverkehr.

Flugzeugträger, Fregatten, Krabbenkutter und ein riesiger Tanker kreuzten auf der Steuerbordseite des KW 18. Allerdings waren es Schiffsmodelle von Mitgliedern der Marinekameradschaft und vom befreundeten Modell-Sport-Club Bad Wildungen/Edertal im Maßstab 1:100, die sich zur Modellboot-Regatta trafen.

Wie Hans-Georg Braun von der Marinekameradschaft Borken sagt, wolle man mit der Regatta am See den Verein und seine Arbeit präsentieren und vor allem auf das Hobby Modellbau aufmerksam machen. Dazu sollen Jugendliche für dieses Hobby gewonnen werden. Die Boote vom Modell-Sport-Club Bad Wildungen/Edertal sind jeden ersten und dritten Sonntag am Schwanenteich in Reinhardshausen in Aktion zu sehen.

Das herrliche Wetter am Samstagvormittag nutzten zahlreiche Besucher, um die Boote an Land und im Wasser zu bestaunen. Das größte Schiff der Modellflotte hatte Hans-Georg Braun mitgebracht. Sein Tanker ist 3,81 Meter lang, 60 Zentimeter breit und hat eine Rumpfhöhe von 40 Zentimeter. Das Leergewicht beträgt 120 Kilogramm, das maximale Gewicht sogar 350 Kilogramm. Der Tanker wird von einem 1,3 PS-Lüftermotor eines Ford Mondeo angetrieben, der von einer Autobatterie gespeist wird. Wie der Tanker werden auch die anderen Modellboote mit Elektromotoren angetrieben. Je nach Akkugröße könnten die Modelle bis zu 24 Stunden fahren.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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