Lena und Dominik Bank spielten für Tamino Pötter Weihnachtsmann

Große Spende aus Kleingeld

Überraschung: Lena und Dominik Bank, Bianca und Matthias Pötter (von links) freuen sich über die Spende für die Delfintherapie von Tamino. Foto: Büchling

Borken. Es ist Heiligabend, 18 Uhr: Vor einem Haus in Nassenerfurth hält ein Auto. Dominik Bank und seine Ehefrau Lena sowie ein Freund steigen aus. Dominik Bank streift sich ein Weihnachtsmannkostüm über und trägt mit seinem Freund ein schweres Paket ins Haus. Dort feiert Tamino Pötter mit seiner Familie Weihnachten.

Als Mutter Bianca mit dem kleinen Tamino auf dem Arm das Wohnzimmer betritt, bekommt er beim Anblick des Weihnachtsmannes große Augen. Vor dem Weihnachtsmann liegen die Geschenke für Tamino: Eine Kiste voll mit Münzen und Geldscheinen und neben anderen Geschenken natürlich ein Plüschdelfin, den Tamino in seine Arme schließt. Vater Matthias und seine Frau sind überwältigt, als Dominik Bank erklärt, dass er mit der Spende einen Beitrag zur Delphintherapie von Tamino leisten möchte.

Und so war es zu dem Weihnachtsgeschenk gekommen: Zum ersten Mal habe er und seine Frau von Taminos Schicksal auf dem Weihnachtsmarkt in Borken erfahren. Schnell reifte beim kinderlosen Ehepaar der Entschluss, Tamino zu helfen.

So beschrieb Bank das Schicksal Taminos im sozialen Netzwerk Facebook und bat, zehn und 20 Centstücke aus Spardosen, zu spenden. Seine Kollegen vom Borkener Paintballverein machten über 100 Euro locker. Und im Haus der Banks spendeten viele Menschen größere und kleinere Summen. So kamen unter dem Strich 650 Euro zusammen.

Doch damit wollen sich Lena und Dominik Bank nicht zufrieden geben und die Sammlung im kommenden Jahr fortsetzen. (zpb)

Quelle: HNA

Kommentare