Am Sauerbrunnen wird am Sonntag wieder gefeiert

Großes Fest mit Quatsch

Idylle zwischen Geismar und Züschen: Der Sauerbrunnen ist am Pfingstsonntag wieder Schauplatz eines Festes. Foto: nh

Geismar. Das Wasser sprudelt seit Jahrhunderten, und der Sauerbrunnen ist seit einiger Zeit auch wieder für Wanderer und Genießer geöffnet. Traditionell großer Andrang herrscht an Pfingsten am Brunnenhäuschen zwischen den Fritzlarer Stadtteilen Geismar und Züschen.

Der Förderverein für den Brunnen lädt für Pfingstsonntag, 12. Juni, ab 11 Uhr zum Sauerbrunnenfest ein. Rund um das historische Gebäude gibt es Erbsensuppe, Bratwurst, Schnitzelbrötchen, Kaffee und Kuchen sowie Quatsch; die Mischung aus Brunnenwasser und Sirup, wahlweise Waldmeister oder Himbeere.

Für Kinder werden Spiele angeboten, unter anderem gibt es eine Torwand, Schminken und ein Kegelspiel. Ab 12 und ab 13.30 Uhr fährt ab Friedhof Geismar ein Planwagen (2,50 Euro Fahrtkosten) zum Brunnen, Rückfahrten nach Bedarf.

Wer sich für die Geschichte des Brunnens und speziell für die Flaschen interessiert, mit denen im Lauf der Jahre das Wasser abgefüllt wurde, der kann eine neue Broschüre beim Fest kaufen. Hans-Günter Humburg hat sich mit den Wasserflaschen beschäftigt und ein 130-Seiten-Werk verfasst. Es ist für 8,50 Euro erhältlich. Der Reinerlös ist für den Erhalt des Sauerbrunnens bestimmt. Der Förderverein, dem der Brunnen inzwischen gehört, hat viel Arbeit investiert, um die Wasserstelle offen zu halten. So wurde kürzlich ein Teil der Wand erneuert. Dafür musste ein Bereich neu ausgemauert werden, Balken wurden ausgetauscht.

Weitere Arbeiten sind geplant, damit der Sauerbrunnen auch weiter sprudelt. Doch bevor es wieder ans Werk geht, wird erst einmal gefeiert. An Pfingsten. Wie immer. (ode) ARTIKEL RECHTS

Quelle: HNA

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