Stadt Niedenstein soll Satzung ändern

Grüne: Abwasser anders abrechnen

Niedenstein. Die Grünen in Niedenstein fordern eine neue Abwassersatzung. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof habe bereits im September 2009 eine Entscheidung zu den Abwassergebühren gefällt, sagt Fraktionsvorsitzender Jörg Warlich.

Nach dem neuen Berechnungssystem würden Familien entlastet, sagt der Grünen-Politiker.

Mit dem Urteil ergebe sich für alle Kommunen in Hessen die Notwendigkeit, die Abwassergebühren zu splitten. Trotzdem habe die Stadt noch keine Satzungsänderung erlassen.

Bei dem neuen Verfahren werden die Gebühren getrennt für das Niederschlagswasser und das Schmutzwasser ermittelt und abgerechnet. Nach dem alten Berechnungssystem wird der Verbrauch an Frischwasser zur Berechnung des Abwassers herangezogen.

Vorteile bei einer Umstellung auf die gesplittete Abwassergebühr dürften Familien mit Kindern haben, sagt Warlich. Außerdem könnten Menschen davon profitieren, deren Grundstücksfläche nicht stark versiegelt sei und die eine Regenwassernutzungsanlage einsetzen.

Das Urteil und ein Musterbrief stehen auf der Internetseite der Grünen zur Verfügung. Weitere Informationen beim Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND). (ddd) www.gruene-niedenstein.de

Quelle: HNA

Kommentare