Fraktion äußert sich zum Spitzelskandal

Grüne: Affäre als mahnendes Beispiel

Fritzlar. Die Spitzelaffäre soll nach Ansicht der Fritzlarer Grünen als mahnendes Beispiel dienen. Unter Nachbarn, aber auch unter Stadtverordneten sei das Verhalten von Karl Heinz Ernst tragisch, heißt es in einer Mitteilung von Peter Kuttelwascher, Vorsitzender der Grünen-Fraktion in der Fritzlarer Stadtverordnetenversammlung.

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Durch den hessischen Datenschutzbeauftragten sei nun offiziell dargelegt, mit welch negativer Energie der Kreisveterinär Dr. Hans-Gerhard Heil beobachtet worden sei. Die Tatsache, dass Dr. Heil die gegen ihn erhobenen Vorwürfe, er habe seine Dienstzeit teilweise zu Hause verbracht, gerichtlich klären lasse, könne darauf hindeuten, dass Heil die Auseinandersetzung nicht scheuen müsse, so die Grünen. Dazu stehe ihnen aber keine Aussage zu.

In den vergangenen Jahren hätten sie Heil als sehr engagierten und hilfreichen Stadtverordneten erlebt, heißt es weiter. Sie seien erfreut, dass er Stadtverordneter bleibe und ein gutes Wahlergebnis erzielt habe.

Die Grünen betonen, sie hätten sich während des Wahlkampfs bewusst nicht zu der Affäre geäußert. Sie hätten nicht den Eindruck erwecken wollen, mit dem Thema Stimmen gewinnen zu wollen, so Kuttelwascher. (ode)

Quelle: HNA

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