Bauarbeiten starten in den Ferien

Grundschule Neuenbrunslar soll wachsen

Grundschule Neuenbrunslar soll wachsen

Neuenbrunslar. Die Grundschule am Kirschberg in Neuenbrunslar platzt aus allen Nähten: Sie ist eine der wenigen Grundschulen in der Region mit steigenden Schülerzahlen, und viele Schüler brauchen auch viel Platz.

Deshalb soll die Schule in diesem Jahr ausgebaut werden. Ein Anbau von 200 Quadratmetern kommt dazu.

"Selbst wenn unsere Schülerzahlen irgendwann wieder sinken sollten, wüssten wir noch, was wir mit dem zusätzlichen Platz anfangen sollen", sagt Schulleiterin Birgit Gerber und lacht. Jeder Raum in der Schule sei derzeit voll belegt, und es fehlten Abstellflächen. Das gemeinsame Mittagessen müssen die Schüler in mehreren "Schichten" einnehmen, da nicht alle 85 Kinder gleichzeitig in den kleinen Speiseraum passen. Weil der Platz im Schulgebäude zu knapp ist, steht auf dem Schulhof außerdem ein Container, in dem die Schulbücherei und ein Aufenthaltsraum untergebracht sind.

Im Anbau wird nun Platz für eine Mediathek, eine Mensa sowie zwei Küchen eine für die Essensausgabe, die andere für Kochkurse, die zum Beispiel die Landfrauen für die Kinder anbieten sein. "Als Bonbon ist auch noch ein weiterer Klassenraum rausgesprungen", sagt Gerber, "dafür haben wir und die Eltern gekämpft." Außerdem wolle man einen Aufenthaltsraum für die Pausen schaffen.

Eineinhalb Jahre für Umbau

Für den Ausbau der Schule wird ein Teil des Schulhofes genutzt, dieser wird also verkleinert. "Wir haben aber wirklich einen großen Schulhof", beruhigt Schulleiterin Birgit Gerber genug Platz zum Toben in den Pausen wird also bleiben.

In den Sommerferien werden zunächst die Toiletten im alten Schulgebäude renoviert, diese Arbeiten sollen zum Beginn des neuen Schuljahrs abgeschlossen sein, sagt Gerber. Auf dem Schulhof müssen Bäume gefällt und Asphalt aufgebrochen werden. Der Umbau wird außerdem genutzt, um die Wärmedämmung zu verbessern und Wände neu zu verputzen.

Der jetzige Vordereingang wird mit Beginn der Bauarbeiten gesperrt, die Schüler müssen dann den Hintereingang nutzen. Eineinhalb Jahre werden die Bauarbeiten insgesamt dauern, sagt Gabriele Baar von der Schulverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises. Ganz ohne Lärm und Dreck werde das sicherlich nicht ablaufen, erklärt Baar doch im Gegenzug können sich die Schulkinder endlich auf mehr Platz in ihrem Schulgebäude freuen.

Quelle: HNA

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