Auf dem Gelände An der Feuerwache entsteht eine neue Hephata-Werkstatt

Neue Hephata-Werkstatt: Baggern für mehr Platz

Bei strahlendem Sonnenschein: von links Matthias Geisel, Dieter Muth, Jeremy Würtz, Barbara Eschen, Peter Göbel-Braun, Klaus Dieter Horschem, Hans Günter Kripko, Wolfgang Rudolph und Daniela Schwalm und im Bagger Wilhelm Kröll. Foto: Schorn

Ziegenhain. Gestern Morgen gab es den offiziellen Startschuss: Der Grundstein für ein weiteres Hephata-Werkstattgebäude für Menschen mit Behinderung wurde auf dem Gelände An der Feuerwache in Ziegenhain gelegt.

Grundstein für Hephata-Werkstatt gelegt

Dort entsteht ein Erweiterungsbau für die bereits bestehende Hephata-Werkstatt im Gebäude der ehemaligen Firma Gardinenland in Ziegenhain. Architekt Jeremy Würtz vom Büro Zaeske und Partner erläuterte, wie das neue Werkstattgebäude aussehen wird.

 „Die Halle ist für 150 Personen ausgelegt, hat eine Nutzfläche von etwa 1500 Quadratmetern und besteht aus zwei Schiffen“, erklärte Würtz. Zudem soll das neue Gebäude neben der Werkstatthalle aus Büro-, Sozial- und Nebenräumen sowie einer Küche und einem Speiseraum bestehen.

Kosten: sechs Millionen Euro Hephata-Direktor Peter Göbel-Braun erläuterte den Werdegang und das Projekt. „Vor ziemlich genau sechs Jahren wurde der Erweiterungsbau auf den Weg gebracht“, sagte Göbel-Braun und fügte hinzu: „Die Baukosten sollen etwa sechs Millionen Euro betragen.“

Gemeinsam mit dem Landeswohlfahrtsverband und dem Hessischen Sozialministerium wird die Werkstatt mit 105 Arbeitsplätzen für Menschen, auch mit schwerer Behinderung, finanziert. Denn es gibt einen akuten Platzbedarf für Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, teilte Göbel-Braun mit. „In das neue Gebäude soll der Hephata-Metallbereich ausgelagert werden“, sagte Göbel-Braun.

„Insbesondere Zerspanungsarbeiten wie Drehen, Fräsen und Bohren werden als Dienstleistungen für Partnerbetriebe dort getätigt.“ Hephata-Direktorin Barbara Eschen, die als evangelische Pfarrerin eine kurze Andacht gestaltete, ergänzte: „Mit der neuen Werkstatthalle verlagern wir Arbeitsplätze von den Werkstätten an der Hephata-Zentrale in Treysa nach Ziegenhain.“

Sie legte mit ihren Direktoriums-Kollegen Göbel-Braun und Klaus Dieter Horschem neben Münzen und den Bauplänen auch eine aktuelle Ausgabe der HNA in die Hülse, die in den Grundstein einzementiert wurde. Auch der Einzug in das Gebäude ist schon geplant. „Wir hoffen, dass die Bauarbeiten Ende des Jahres fertiggestellt sind“, sagte Horschem.

Von Michael Schorn

Quelle: HNA

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