Gudensberg feierte 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr

So sieht der Nachwuchs aus: von links Nina Sprenger, Lilli Nutz, Kristin Kothe, Laura und Lisa Sprenger gehören zur Jugendfeuerwehr Obervorschütz.

Gudensberg. Seit 50 Jahren gibt es die Jugendfeuerwehr der Stadt Gudensberg: Das musste gefeiert werden. Das ganze Wochenende über drehte sich in der Innenstadt alles um die Freiwillige Feuerwehr der Stadt und ihren Nachwuchs.

Los ging es am Freitagabend mit einem großen Kommers im Bürgersaal. Zum feierlichen Anlass waren sogar einige Feuerwehrmitglieder der polnischen Partnergemeinde von Gudensberg, Jelcz-Lascowice, mit deren Vizebürgermeister gekommen.

Die ehemaligen und aktuellen Jugendwarte verschafften den über 300 Anwesenden einen umfassenden Überblick über die Ereignisse der vergangenen 50 Jahre. Es wurden die Mitglieder geehrt, die sich in fünf Jahrzehnten besonders um die Feuerwehr verdient gemacht hatten. Günter Köhler erhielt für 50 Jahre aktive Zugehörigkeit die goldene und Berthold Oppitz für 40 Jahre die silberne Plakette des Kurhessisch-Waldeckischen Feuerwehrverbandes.

Dass Feuerwehr nicht nur harte Arbeit, sondern auch Spaß bedeutet, zeigten am Samstag fünf Feuerwehrfrauen und -männer. Sie bestritten beim 38. Stadtfeuerwehrtag einen Wettkampf, der alles andere als bierernst war. Als weiteres Highlight des Tages machte das Informationsmobil des Teams vom Rettungshubschrauber Christoph 7 aus Kassel mit einem Flugsimulator Station in Gudensberg. Trotz des teilweise verregneten Tages kamen viele Besucher in die Innenstadt.

Das änderte sich auch nicht am Sonntag zum ersten Kreis-Kinderfeuerwehr-Tag. Bereits am Vormittag zeigten die Feuerwehren der Stadt Gudensberg ihr Können beim Kampf um den Stadtpokal. Sieger wurde Gleichen I vor Gudensberg III und Deute. Bei der Jugend hatte Obervorschütz die Nase vorn. Platz zwei belegte Maden I und der dritte Platz ging an Dorla/Gleichen I. Nach der Siegerehrung sorgten die „Spiele ohne Grenzen“ für Spaß und Freude bei den jungen Feuerwehrleuten.

An zehn Stationen wie Dosenspritzen, Strohlabyrinth, Erste Hilfe oder Fragen zur Feuerwehr galt es Stempel zu sammeln. Die meisten der jüngsten Feuerwehrexperten meisterten die Aufgaben mit Bravour und konnten sich den verdienten Preis – einen Becher mit Feuerwehrmotiv – abholen. „Es ist erstaunlich, dass die Bevölkerung so stark vertreten war“, sagte Stadtbrandinspektor Verdy Ryffel. Das Wochenende sei gut organisiert gewesen.

Von Christel Eberlein

Quelle: HNA

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