4000 Mahlzeiten in einer Woche

DRK-Einsatzkräfte aus dem Wolfhager Land kochten Gulasch für Fluthelfer

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Ein Wall aus Sandsäcken gegen die Flut: Michaela Graf vom DRK steht am Ufer der Elbe. Einsatzkräfte aus dem Wolfhager Land stapelten zwar keine Sandsäcke, sorgten aber für die Verpflegung und den technischen Dienst.

Wolfhagen/Naumburg/Zierenberg. Fünf Tage kämpften sie im Feuerwehr-Basislager gegen den Hunger der Einsatzkräfte aus Stadt und Landkreis Kassel, jetzt sind die Rotkreuzhelfer aus dem Altkreis erschöpft, aber zufrieden zurückgekehrt.

Während die Feuerwehr Sandsäcke stapelte und Elbwasser pumpte liefen bei den DRK-Betreuungszügen die Feldkochherde auf Hochtouren. Rund 4000 Mahlzeiten bereiteten die Helfer aus Wolfhagen, Oberelsungen, Naumburg und Zierenberg zusammen mit ihren Kameraden aus Stadt und Landkreis Kassel in einer knappen Woche zu. Morgens frische Brötchen mit Aufschnitt und Aufstrich, mittags Gulasch, Nudeln mit Bolognese-Sauce oder auch mal Schnitzel mit Kartoffelbrei sowie Erbsen und Möhren, abends wechselnd warmes oder kaltes Essen.

Frisch zubereitet

Die Feuerwehrleute, die zur Essenszeit an einer Einsatzstelle arbeiteten, bekamen ihre Mahlzeiten frisch zubereitet dorthin gebracht. Und wer über Nacht arbeiten musste, freute sich ganz besonders über einen kleinen Imbiss und heißen Kaffee oder Tee.

Neben der Verpflegung waren die Rotkreuzhelfer noch für den Unterhalt des Basislagers zuständig.

Sanitäranlagen reinigen

Täglich mussten die Sanitäreinrichtungen gereinigt werden und mit der Technik-Gruppe der Betreuungszüge konnte auch der eine oder andere technische Defekt behoben werden.

Zugführer Michael Fuhs vom DRK Kreisverband Kassel-Wolfhagen resümierte kurz und bündig: „Alle sind satt geworden und dabei hat es noch geschmeckt. Was will man mehr?“ (za)

Quelle: HNA

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