Gemeinde möchte aber Einfluss behalten

Gute Aussichten für Windkraft in Neuental

Neuental. In Neuental bieten sich drei Flächen für den Bau von Windrädern an. Sie liegen auf der Gemarkungsgrenze nach Jesberg, zwischen Dorheim und Schlierbach sowie südlich von Neuenhain Richtung Todenhausen. Sie liegen in Waldgebieten.

Das Parlament beschloss in seiner Sitzung am Montag einstimmig eine Änderung des Flächennutzungsplans, um im weiteren Verfahren das Heft des Handelns in der Hand zu behalten, wie Bürgermeister Kai Knöpper sagte.

Man wolle verhindern, dass es zu einem Wildwuchs komme. So lange das Verfahren um den Flächennutzungsplan nicht abgeschlossen sei, könne es keine Einzelgenehmigungen geben.

Der Ansiedlung von Windkraftanlagen stehe man grundsätzlich positiv gegenüber, erklärte Knöpper gegenüber der HNA. „Wir möchten aber erreichen, dass die Bürger mitmachen können und die Gemeinde Einnahmen erzielt.“ Diese Position werde auch von der Gemeinde Jesberg vertreten, die einen Teil der Fläche stellen würde.

Ob es zur Ausweisung der drei Flächen kommt, hängt vom Regionalplan des Regierungspräsidiums ab, das sich demnächst zu Standorten für Windkraftanlagen äußern wolle.

Mit drei Investoren sei man über die Ansiedlung im Gespräch – „alle grundseriös“, wie Knöpper versichert. Mindestens sechs bis acht Windräder könnten entstehen, jeweils mit mindestens drei Megawatt Leistung.

Frühestens in drei Jahren könnten die Mühlen gebaut werden, sagt der Neuentaler Verwaltungschef. Unter anderem gehe auch noch eine einjährige Windmessung durch die Investoren voraus.

Quelle: HNA

Kommentare