Oberelsunger Landfrauen feierten das 40-jährige Bestehen ihres Vereins

Gute Gedanken zum Geburtstag

Einstimmung auf die Geburtstagsfeier: Die Landfrauen Oberelsungen bei ihrem Liedvortrag zur Einstimmung auf einen gemütlichen und unterhaltsamen Nachmittag. Foto:  ar

Oberelsungen. Eine Jubiläumsfeier für die Mitglieder der Oberelsunger Landfrauen und die befreundeten Vereine aus den Nachbargemeinden sollte es sein, so die Vorsitzende Heidemarie Kommallein in ihrer kurzen Begrüßung zu Beginn der Feier zum 40. Geburtstag des Vereins.

Kommallein verwies auf die Anfangstage des Vereins nach der Gründung im März 1971. Damals waren die Landfrauen - meist örtliche Bäuerinnen - 14tägig zusammen gekommen, um zu basteln, zu handarbeiten, aber auch, um Vorträge zu hören, in denen es um den Haushalt, die Ernährung und die Gesundheit ging.

Reisen war damals nicht so sehr verbreitet, und so fand das Angebot an Tagesfahrten und Wanderungen stets großen Zuspruch.

Noch ein kurzer Liedvortrag des Chores der Landfrauen und der unterhaltsame Teil der Geburtstagsfeier war erreicht.

Ein-Frau-Theater

Höhepunkt des Nachmittags war der Vortrag von Brigitte Koischwitz. Doch Vortrag wäre untertrieben: Brigitte Koischwitz präsentierte ihr vergnügliches Ein-Frau-Theater unter dem Motto „Die Kunst der guten Gedanken“. Die in Berlin geborene Autorin, Malerin und Schauspielerin hat es nach Jahren auf Sylt in das idyllische Römershausen nahe Marburg verschlagen. Von daher kennt sie das Leben auf dem Lande und berichtete in amüsanten Episoden über ihren Garten, die Kinder, Ehe und den Alltag.

Immer nach dem Motto „Es sind die Kleinigkeiten“. Die Kleinigkeiten, die einem in Erinnerung bleiben, die einen ärgern, die aber auch viel Freude bereiten. Nach 90 Minuten schloss sie ihren kurzweiligen Vortrag, bei dem kein Auge trocken blieb mit der Erkenntnis: „Für das wahre Leben bleibt nur der Augenblick.“ Auch der Augenblick zu feiern für die Oberelsunger Landfrauen, die im Anschluss am reichhaltigen Kuchenbuffet einmal selber teilhaben konnten und nicht, wie so oft, die Gäste bewirteten. (ar)

Quelle: HNA

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