Ein gutes Apfeljahr in Gudensberg

Fleißige Sammler: Stolze zwei Tonnen Früchte kamen beim Gudensberger Streuobstwiesenfest auf dem Anhänger des Unimogs zusammen und werden zu Saft weiterverarbeitet. Fotos: Eberlein

Beim Streuobstwiesenfest wurden zwei Tonnen Fallobst gesammelt - daraus wird nun Apfelsaft gemacht.

Zum fünften Mal haben die Gudensberger am Samstag das Streuobstwiesenfest gefeiert, das die Ehrenamtsbörse und die Stadt Gudensberg veranstalteten.

Damit Anfang November wieder heimischer Apfelsaft im Rathaus zu haben ist, trafen sich die Helfer auf der Streuobstwiese an der Marder Heide zum Pflücken und Auflesen von Äpfeln.

Rund 30 Bäume stehen auf der drei Hektar großen Wiese. Darunter sind die Sorten Goldparmäne, Boskop, Jakob Lebel und der Körler Edelapfel. Der süße Apfel mit regionaler Herkunft macht zusammen mit den anderen Sorten auf der städtischen Streuobstwiese den ganz besonderen Geschmack des Gudensberger Apfelsaftes aus. Gepresst und abgefüllt wird er vom Saftmobil im Schwimmbadweg.

Ein gutes Apfeljahr sei es gewesen, sagte Karl-Heinz Knüppel. Acht große Kisten mit jeweils 250 Kilogramm Obst und damit insgesamt zwei Tonnen Äpfel kamen in diesem Jahr zusammen.

„So schnell waren wir noch nie fertig, obwohl diesmal weniger Helfer vor Ort waren“, erklärte Monika Faupel vom Bürgerbüro der Stadt. Um 11 Uhr war der Startschuss für das Äpfelsammeln gefallen - um 15 Uhr war der Anhänger des Unimog vom Bulldog-Club voll und abfahrtbereit.

Mit Schubkarre unterwegs

Zu den Helfern gehörte unter anderem Tahsin Almohammed. Er war mit einer Schubkarre auf der Wiese unterwegs, um die Früchte bei den verstreuten Pflückern abzuholen und zu den Sammelkisten zu bringen. Frischen Apfel-, Zwetschgen- und Speckkuchen zur Stärkung gab es am Stand von Dorothea Hamacher und Natalia Schero.

Für die jungen Besucher des Festes stand das Werkmobil vom Zauberwaldverein bereit. Dort entstanden kleine Basteleien aus Holz mit Verzierungen durch einen Brandmalstift. Zusätzlich ließen die Kinder Drachen steigen.

Quelle: HNA

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