Widersprüche des Bürgermeisters waren Thema

Parlamentssitzung: Nicht für die Öffentlichkeit

Guxhagen. Für die Zuhörer war die jüngste Guxhagener Parlamentssitzung am Mittwochabend eine kurze Sache: Einen Tagesordnungspunkt setzte das Gremium auf Antrag der CDU ab, ein zweiter sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit diskutiert werden.

Beide Tagesordnungspunkte bezogen sich auf die Widersprüche von Bürgermeister Edgar Slawik, der sich erstens gegen gegen den Beschluss des Gemeindevorstandes zugunsten des Grundstücksankaufs zugunsten eines Altenwohnheims bezog und zweitens gegen die Beschlüsse des Gemeindevorstands und des Parlaments für den Bau eines Rundweges auf dem Ellenberger Friedhof.

Da für den Rundweg ein Akteneinsichtsausschuss zu bilden war, beantragte Martin Graefe (CDU), den Punkt zurückzustellen, bis der Ausschuss ein Ergebnis vorlegen kann. Diesem Antrag stimmten die Gemeindevertreter einmütig zu.

Ebenso stimmten sie dem Antrag von Martin Graefe hinsichtlich des Grundstücksankaufs durch die Gemeinde zu, weil es um den Kaufpreis, von dem eine Familie betroffen sei, gehe. Parlamentsvorsitzender Gerhard Kakalick plädierte zwar dafür, die Öffentlichkeit nicht auszuschließen, blieb jedoch mit dieser Meinung allein.

Wie er auf Anfrage der HNA nach der Sitzung sagte, habe Bürgermeister Slawik seinen Widerspruchsantrag zurückgezogen – im Vertrauen darauf, dass der Grundstückskauf erneut im Gemeindevorstand behandelt wird. Dort ist der Bürgermeister Mitglied, hatte aber seinerzeit an der fraglichen Sitzung nicht teilnehmen können. (bmn)

Quelle: HNA

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