Guxhagener erhalten neue Brücke - Körle soll warten

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Die Würfel sind gefallen: Die Brücke nach Grebenau wird vor der nach Wagenfurth erneuert.

Grebenau / Wagenfurth. In Sachen Brückenbau in den Gemeinden Körle und Guxhagen ist eine Vorentscheidung gefallen: Zunächst soll die altersschwache Brücke von Guxhagen nach Grebenau gebaut werden.

Nachdem das Land Hessen signalisiert hatte, einen Neubau der   Fuldabrücke nach Grebenau zu bezuschussen, hat die Kreisverwaltung nach eigenen Angaben den Planungsauftrag für den Neubau vergeben.

Edgar Slawik

Der Entscheidung vorausgegangen waren intensive Verhandlungen zwischen Kreis, Land, Guxhagen und Körle. Denn auch die Brücke bei Wagenfurth muss erneuert werden, ist aber in einem erheblich besseren Zustand als die bei Grebenau.

Aus finanziellen Gründen war zunächst sogar der Bau einer Brücke zwischen beiden Orten ins Spiel gebracht worden – die Idee scheiterte aber unter anderem an fehlender Akzeptanz bei den Einwohnern.

Da derzeit nur eine Brücke finanziert werden kann, wird die Brücke mit dem schlechteren Zustand zuerst erneuert. In Wagenfurth gehen die Experten dagegen davon aus, dass mit einigen Aktionen zur Unterhaltung eine Nutzung für weitere zehn Jahre gesichert werden kann.

Mario Gerhold

Laut Landrat Frank-Martin Neupärtl soll mit dem Brückenbau spätestens im 2. Halbjahr 2013 begonnen werden kann. Dann werde auch die Einmündung zur Bundesstraße 83 neu gestaltet.

Gute Nachbarschaft

Mit der Entscheidung können die Rathauschefs in Körle und Guxhagen gut leben. „Der Zustand der Brücke in Grebenau war schlechter und der Handlungsdruck größer, erklärte Körles Bürgermeister Mario Gerhold.

Gleichwohl habe man im Diskussionsprozess deutlich machen können, dass auch Wagenfurth eine neue Brücke brauche und ein Bauwerk für zwei Orte nicht infrage komme. Guxhagens Bürgermeister Edgar Slawik betonte, der Entscheidungsprozess mit Körle sei in sehr guter Nachbarschaft über die Bühne gegangen. (lgr)

Quelle: HNA

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