Guxhagener Kindergarten Sonnenwiese weihte Anbau für die Kinderkrippe ein

Mehr Platz zum Spielen: Die Kinder des Kindergartens Sonnenwiese, Sina Maria Jutzi, FSJ-Absolventin, Gabriele Lotzgeselle von der VR-Bank Chattengau, Kindergartenleiterin Marion Kunz (von hinten links), Ramona Bickard, Erzieherin in der neuen Kinderkrippe (sitzend links) und ihre Kollegin Manuela Brendel freuen sich über den neuen Anbau des Kindergartens. Foto:  Skrzyszowski

Guxhagen. Nach knapp einem Jahr haben die „Sonnenkäferchen“ ein neues Zuhause. Der Kindergarten Sonnenwiese in Guxhagen hat mit einem Tag der offenen Tür seinen Anbau – ein neues, eineinhalbgeschossiges Gebäude – eingeweiht.

Auf rund 150 Quadratmetern haben nun zehn Krippenkinder in einer ebenfalls neu integrierten Gruppe von eins bis drei Jahren Platz zum Spielen, Basteln, Kochen, Essen und Schlafen.

Finanziert wurde das etwa 350 000 Euro teure Projekt von der Gemeinde Guxhagen und einem Zuschuss des Bundes, der den Anbau mit 150 000 Euro gefördert hat. Und von der VR-Bank Chattengau gab es noch zwei schicke Dreiräder im Wert von 200 Euro. Die gefielen auch dem zweijährigen Tim. Er hatte gleich mit dem einen roten Flitzer vor dem neuen Gebäude geparkt. An der Außenwand schimmert die neue, orangene Farbe. Der Anbau ist aber auch im Inneren ein Blickfang – helle, offene Räume, eine Küchenzeile mit einem kleinen „Restaurant“ in der Mitte des Raumes. „Die Sitzinsel mit kleinen Tischen und Stühlen aus Holz ist sowohl für die Kinder als auch die Erwachsenen gemacht“, erklärt Kindergartenleiterin Marion Kunz. Die Erzieherinnen könnten sich so rückenfreundlich mit auf das Holzpodest setzen.

Das Bad ist mit kleinen gelben und grünen Mosaiksteinchen gefliest. Natürlich dürfen auch Waschbecken und Dusche nicht fehlen. In der hinteren Ecke des Raumes stehen zwei Mini-Toiletten. „Und der Wickeltisch wurde extra vom Schreiner angefertigt“, sagt Kunz. Zudem gibt es einen Schlafraum und eine Galerie, die eine Ruhezone zum Lesen uns Ausruhen sein soll.

Das Gebäude ist auch energetisch gut ausgestattet: Es gibt unter anderem eine Fußbodenheizung und Schallschutzplatten an der Decke. „Ich bin überrascht von der geschmackvollen Einrichtung. Da haben die Handwerker aus der Region tolle Arbeit geleistet“, sagt der Guxhagener Bürgermeister Edgar Slawik. Und auch die beiden Erzieherinnen, Ramona Bickard und Manuela Brendel, die speziell geschult wurden und sich künftig von 7.30 bis 12.30 Uhr um die Krippenkinder kümmern, freuen sich: „Das Tolle ist, dass die Kinder uns mit einem Lachen begegnen. Es macht Spaß, ihnen etwas beizubringen.“

In der Kindergrippe ist noch für drei „Sonnenkäferchen“ Platz.

Quelle: HNA

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