Guxhagener sollen Mängel schneller melden können

Schneller Tausch: Mithilfe eines neuen Formulars sollen Anwohner Mängel, wie kaputte Laternen einfacher melden können. Archivfoto: Jelinek

Guxhagen. Wer in Guxhagen künftig eine kaputte Straßenlaterne, ein zerstörtes Verkehrsschild oder ein gefährliches Schlagloch entdeckt, soll das einfach übers Internet an die Verwaltung melden können.

Die Gemeinde will jetzt mit der Entwicklung des neuen Formulars beginnen. Das haben die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

„So können wir die Einwohner in kommunale Angelegenheiten viel besser mit einbeziehen“, sagte Manfred Hollstein (Grüne). „Und sie können ihre Anregungen loswerden unabhängig von Öffnungszeiten oder den richtigen Ansprechpartner wissen zu müssen.“ Anwohner könnten so auch viel einfacher Verbesserungsvorschläge äußern. Das Formular soll künftig auch in Schriftform bei der Verwaltung erhältlich sein.

Wenn der Mängel-Melder eingeführt wird, müsse aber auch jede Anfrage der Anwohner ernst genommen werden, betonte Reiner Kramm (SPD). „Und sie müssen zeitnah beantwortet und umgesetzt werden.“

Sinnvoll sei es, dass die Verwaltung zunächst eine Vorauswahl der Anfragen treffe und dann mit den Ortsbeiräten wegen der Umsetzung Kontakt aufnehme, sagte Martin Graefe (CDU).

Er regte auch an, den Mängel-Melder als Smartphone-App zu entwickeln. Wann das neue Formular abrufbar sein wird, ist noch offen. Das genaue Konzept soll jetzt erarbeitet werden.

Um Insekten und Vögel zu schützen und die Artenvielfalt zu erhalten, sollen auf Gemeindeflächen im kommenden Jahr möglicherweise Blühwiesen entstehen. Der Antrag der Grünen-Fraktion wurde einstimmig an den Bau- und Umweltausschuss weitergegeben.

Mit den Ortsbeiräten soll nun über mögliche Flächen beraten werden. „Für den Bauhof würde durch die Bepflanzung nicht mehr Arbeit anfallen“, sagte Hollstein. In Körle und Kassel gebe es bereits einige dieser Flächen. „Das können wir auch.“

Finanziert werden könnte das Projekt mithilfe von Förderungen. Die Untere Naturschutzbehörde würde beispielsweise 80 Prozent der Kosten übernehmen. Möglich sei auch die Unterstützung durch die Naturlandstiftung Schwalm-Eder. (cha)

Quelle: HNA

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