Guxhagener waren zur Filmvorstellung von „Emannzipation“ nach Berlin eingeladen

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Von links: Anna Görges, Sarah Brandenstein, Edgar Slawik, Roland Avenard, Philipp Müller-Dorn, Hans Ulrich Laux, Frences Heller, Matthias Geck.

Guxhagen. In Guxhagen und seinem Umland drehte ein Berliner Filmteam um Regisseur Philipp Müller-Dorn im August 2010 das Ehedrama „Emannzipation“ mit Unterstützung vieler Einheimischer, darunter Bürgermeister Edgar Slawik. Jetzt feierte der Film seine inoffizielle Premiere in Berlin, und Guxhagener waren dabei.

„Für uns alle ist das heute einfach ein großartiger Tag“, schwärmt Philipp Müller-Dorn. „Nach mehr als vier Jahren Arbeit bekommen wir zum ersten Mal eine Reaktion, die Leute haben gelacht und manche sogar geweint“, freut sich der Berliner Regisseur der Produktionsfirma PMD über die Reaktionen auf die Erstausstrahlung seines Films.

Seit dem Dreh in Guxhagen und in der Hauptstadt habe vor allem die digitale Nachbearbeitung des Werks am Computer viel Zeit verschlungen, weshalb man froh sei, nun alles in trockenen Tüchern zu haben.

Da die gesamte Produktion des Films privat finanziert war, war Müller-Dorn auf Unterstützung wie die der Guxhagener angewiesen. „Das war wirklich unglaublich, ich bin so vielen Leuten aus Guxhagen dankbar. Ohne diese Unterstützung hätte das Projekt niemals verwirklicht werden können“, bedankte sich der Produzent. Deshalb sei es für ihn auch selbstverständlich gewesen, eine Guxhagener Delegation in die Hauptstadt einzuladen.

Im Berliner Kino Babylon füllten vor allem Freunde und Familien der Filmcrew die Ränge, um der inoffiziellen Premiere beizuwohnen. „Unser nächstes Ziel ist natürlich, den Film an eine große Verleihfirma zu verkaufen, um dann hoffentlich auch eine offizielle Premiere feiern zu können“, erklärt Müller-Dorn. Um Werbung für „Emannzipation“ zu machen, habe man sich bei über 30 Filmfestivals beworben.

Nach der Vorführung waren sich die Guxhagener Sarah Brandenstein und Bürgermeister Edgar Slawik, die während des Drehs als Statisten fungiert hatten, jedenfalls einig: Besser als auf der großen Leinwand sah der eigene Heimatort nie aus. Und mit etwas Glück ist diese auch bald in den Kinos der Umgebung zu bewundern. (zsl)

Quelle: HNA

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