Museumsleiter Konrad Nachtwey vorgestellt

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Die Vorstandsmitglieder Karl-Heinz Vestweber, Wolfgang Rupp (von links) und Dirk Siemon (rechts) sowie der neue Leiter Konrad Nachtwey. Foto: Rose

Schwalmstadt. Nicht nur die Neugier, wohl auch der Ruf, der ihm vorauseilt, lockte am Freitag knapp 100 Gäste, Kunstfreunde, Mitglieder und Nachbarn ins Museum der Schwalm nach Ziegenhain zur Amtseinführung des neuen Leiters Konrad Nachtwey.

Vorsitzender Wolfgang Rupp hatte den 77-jährigen Kunsthistoriker ursprünglich mit der Reihe „Kunstbetrachtungen“ ins Museum geholt. Dass das Kleinod in der Schwälmer Kulturlandschaft mit seinen Schwerpunkten nicht nebenbei betreut werden könne, darüber sei sich der Vorstand einig gewesen: „Mit Konrad Nachtwey ist uns ein großer Wurf gelungen“, sagte Rupp.

Nachtwey erklärte, dass das Museum in Ziegenhain in eben seiner Vielfalt einmalig sei. Er dankte dem Vorstand, dem Ehepaar Rupp und vor allem den vielen ehrenamtlichen Helfern, die in den vergangenen Wochen bereits die ersten Schritte mit ihm gegangen seien. „Andere gehen mit 77 ins Altersheim, ich gehe ins Museum“, erklärte er augenzwinkernd.

Dabei verriet er erste Projekte. Kontakt habe er mit der Uni Marburg, dem Fachbereich Europäische Ethnien, aufgenommen. Ziel sei eine wissenschaftliche Begleitung des Museums. Ende März werde er zusammen mit Dekan Christian Wachter eine geistliche Betrachung, quasi eine Bibelpredigt, im Museum anbieten. Auch träumen dürfe man, sagte Nachtwey: „Bis Ende kommenden Jahres würde ich die Besucherzahl gern verdreifacht haben.“ (zsr)

Quelle: HNA

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