Nutzung für Recherche immer beliebter

Handys an Schulen eingeschränkt erlaubt 

Schwalm-Eder. Die Benutzung von Handys für die Recherche im Unterricht ist an den weiterführenden Schulen im Schwalm-Eder-Kreis immer beliebter. Das ergab eine Umfrage der HNA. Generell gilt jedoch: Im Klassenzimmer bleibt das Handy aus.

Nur mit Erlaubnis der Lehrer darf das Mobiltelefon im Unterricht genutzt werden. „Smartphones sind eine aktuelle Informationsquelle“, sagt Dr. Reinhard Köhler, Leiter der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen. An der Radko-Stöckl-Schule ist den Schülern die Handynutzung noch per Schulordnung verboten. Nach Angaben des stellvertretenden Schulleiters, Bernd Basczok, soll sich das zum kommenden Schuljahr ändern. Entschieden werde das auf der nächsten Gesamtkonferenz im März. Schon jetzt werden an der Melsunger Berufschule Handys zur Recherche Im Unterricht genutzt.

Ein Handyverbot gibt es an der Theodor-Heuss-Schule in Homberg nicht. Zum Nachschlagen von Vokabeln darf auch dort zum Mobiltelefon gegriffen werden. Vorausgesetzt, der Lehrer erlaubt es. „Ich halte das für einen guten Weg“, sagt Dr. Ralf Weskamp.

Ähnlich wird die Benutzung von Handys an der König-Heinrich-Schule in Fritzlar gehandhabt. Dort wurde das Handyverbot nach Angaben von Schulleiter Dr. Ulrich von Nathusius vor einigen Jahren abgeschafft. Nun dürfen die Schüler ihre Handys in den Pausen und Freistunden einschalten. Für die Recherche im Unterricht greifen die Gymnasiasten auf das schuleigene Wlan-Netz zurück.

Am Schwalmgymnasium wird gerade die Handynutzung in den Pausen neu diskutiert. „Wir überlegen, die Handynutzung in den Fünfminutenpause einzuschränken“, sagt Frank Siesenop. Für die Recherche im Unterricht werden die Mobiltelefone an dem Gymnasium nach Angaben des Schulleiters nur selten genutzt.

Von Verena Koch

Quelle: HNA

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