Die Rockband Thundershot spielt am Samstag im DGH Momberg auf

Harte Musik, tolle Show

Geben Gas beim „Rock Inferno“: Martin Schultheis, Alexander Maus und Timo Lecher (von links) spielen im DGH Momberg auf. Foto: Vogt

Merzhausen. Am Samstag, 16. März, rockt das Dorfgemeinschaftshaus Momberg. Die Local Heros von Thundershot haben zum „Rock Inferno“ geladen. Einlass ist um 20 Uhr, Beginn ist 20.30 Uhr.

Doch bis hier hin war es ein langer Weg für die Musiker aus Merzhausen und Momberg. An einem dreißigsten Geburtstag vor fünf Jahren hatten sie für den Gastgeber eine lustige Bühnenshow mit Perücken und Instrumenten vorbereitet. „Alles Playback“, versichern die Jungs. „Da hat es uns gepackt. Wir wollten richtig Musik machen. Dazu mussten wir zum Teil aber erst einmal die Instrumente ganz neu lernen“, erzählt Timo Lecher, Gitarrist der Band.

Fünfjähriges Bestehen

Aus der fixen Idee von einst wurde die Cover-Band Thundershot. Die sechsköpfige Band, bestehend aus drei Gitarristen (Timo Lecher, Alexander Maus, Michael Maus) Sänger Martin Schultheis, Drummer Reinhold Reitz und Bassist Markus, feiert mit dem „Rock Inferno“ ihr fünfjähriges Bestehen. „Wer auf Rock und Metal steht, der ist bei uns genau richtig“, versichert Martin Schultheis und fügt hinzu „In unserem Programm ist für jeden etwas dabei.“

Sie können auf einige Erfahrungen zurück blicken. Im ersten Jahr gewannen sie den Publikumspreis beim HNA Bandcontest. „Was die Leute an uns mögen ist, dass wir Spaß auf der Bühne haben und das auch zeigen“, schätzt Alexander Maus. Einschlägige Erfahrungen konnte die Band bei Auftritten auf der Rock WM, auf Hessentagen, bei „Bad Zwesten rockt!“ und bei unzähligen Auftritten in Kneipen, auf Geburtstagen und anderen Festen sammeln.

Hessentag war Höhepunkt

Ein Höhepunkt war der Hessentag in Stadtallendorf, wo die Band auf der Bühne der Bundespolizei spiele durfte. „Wir haben vor vollem Haus gespielt, viele Freunde waren gekommen, die Stimmung war super. Nach der Show kamen die Veranstalter auf uns zu und meinten nur, das Bier sei alle.“ Das rockige Programm runden die Musiker von Thundershot mit vielen Showeffekten ab. „Bühnenbild, Requisiten, Nebelmaschine. Alles da, nur die Pyrotechnik fehlt.“, scherzt Schultheis.

Doch trotz aller Professionalität steht für die im Arbeitsleben stehenden Musiker der Spaß an der Musik im Vordergrund. „Für uns ist das ein Hobby, es geht es nicht um Geld oder so etwas“, finden Lecher und die anderen. Trotzdem wird zurzeit zweimal die Woche geprobt. Man wolle am Samstag dem Publikum eine leidenschaftliche Show bieten.

Dabei wird die Band noch unterstützt. Vor den Jungs heizen ‚Let-off-Steam’ mit Frontsängerin Sabrina dem Publikum ein.

„Wir haben in den fünf Jahren viel Erfahrung sammeln können und werden beim „Rock Inferno“ alles geben“, sagen die Jungs abschließend. Und wer sich die fünf Jahre vom Playback bis zur Rockband heute anguckt, der glaubt ihnen.

Von Sebastian Vogt

Quelle: HNA

Kommentare