Hartwich von Unwerth aus Homberg schwamm in dieser Saison über 210 Kilometer

Fühlt sich wieder fit und wohl: Hartwich von Unwerth aus Homberg.

Homberg. Eigentlich wollte der Homberger Hartwich von Unwerth (55) in diesem Sommer nach einer Herzerkrankung mit Schwimmen nur etwas für seine Fitness tun.

Am Ende der Saison hat er nun im Freibad am Erleborn 210,1 Kilometer zurückgelegt, das sind stolze 4200 Bahnen.

Begonnen hatte alles damit, dass er sein Körpergewicht reduzieren wollte, um von seinen 138 Kilo weg zu kommen. Doch dann wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, dass Herzkranzgefäße nicht mehr ganz offen sind. Der 55-Jährige musste sich einer Operation unterziehen, bei der er drei Bypässe bekam.

Zog Bahn um Bahn im Homberger Erlebornbad: Hartwich von Unwerth. Foto: Zerhau

In der anschließenden Reha musste der Patient von Unwerth dann wieder ganz langsam von vorne anfangen, seine körperlichen Aktivitäten zu steigern. Neben einem persönlichen Trainer, der Hartwich und Ehefrau Sigrid auf Trab brachte, ging er noch zusätzlich ins Homberger Freibad und zog dort seine Bahnen. Anfangs ein paar hundert Meter, im Laufe der Zeit - da er sich wieder wohler fühlte - wurden es immer mehr Kilometer. Inzwischen sind daraus 210,1 Kilometer geworden; wäre der Urlaub nicht dazwischen gekommen, wohl noch mehr. An seinem Tag schaffte Hartwich von Unwerth in zwei Stunden 6000 Meter am Stück. Und nach weiteren Kontrolluntersuchungen sind die Ärzte mit ihrem Patient sehr zufrieden.

Das Schwimmen sowie das Trockentraining in Verbindung mit einer kompletten Ernährungsumstellung hat Hartwich von Unwerth in die richtige Spur gebracht. Inzwischen hat er mehr als 20 Kilo an Gewicht verloren.

Er findet es nur schade, dass die Freibadsaison schon zu Ende ist. Während das Schwimmbad-Team das Freibad winterfest macht, verlegt von Unwerth seine sportliche Aktivitäten an Land.

Quelle: HNA

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