Ein Hauch Wilder Westen bei Kirmesburschen in Heimarshausen

Melken einer (Plastik-)Kuh: Alexander Heerdt (21) legte sich mächtig ins Zeug beim Kuhmelken, angefeuert von Hendrik Spangenberg (21).

Heimarshausen. Auch die Kirmesburschen Heimarshausen haben Nachwuchsprobleme. „Wir schaffen es nicht mehr, mit nur 13 Mitgliedern eine viertägige Kirmes auf die Beine zu stellen", sagte Theresa Henschke-Meyl (24), stellvertretende Vorsitzende.

„Und leider sind keine neuen Mitglieder in Sicht.“ Deswegen beschloss der Verein, etwas Neues auszuprobieren und veranstaltete am Samstag eine Westernfete.

Frühschoppen und Mittagessen wurden wie bei der Kirmes beibehalten. Am Nachmittag waren speziell für die Kinder Ponyreiten, Hüpfburg und Kinderschminken angesagt. Traurig war Theresa Henschke-Meyl darüber, dass nur acht Kinder aus dem Dorf dabei mitgemacht haben. Der Rest der Kinder kam aus den umliegenden Orten.

Wettbewerb mit Preisen

Ab 16 Uhr ging es beim Westernduell „Cowboy und Indianer“ richtig rund. Da konnten die Teilnehmer beim Bullenreiten, Laserschießen und Lasso- und Hufeisenwerfen zeigen, wer ein wahrer Westernheld ist. Gutscheine für die Gewinner kamen von Sponsoren aus Fritzlar und Heimarshausen. Größter Sponsor war Getränke Mander, der das Bier für den „Meterpokal“, Biertrinken nach Metern gemessen, stiftete. Für das leibliche Wohl sorgten die Landfrauen mit Kaffee und Kuchen und Werner Sauer mit Wurst und Steaks. Am Abend brachten die DJs Dominik Braun und Mike Kohls die Besucher mit Country- und Westernmusik in Stimmung.

Das wollten auch Gerhard und Sonja Brozat erleben. Sie kamen - im Westernlook - eigens aus Lohne (Kreis Vechta) angereist. Sie freuten sich über die gelungene Westernfete der Kirmesburschen. (un)

Quelle: HNA

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