25 Einsatzkräfte rückten an

Fehlalarm in Trutzhain: Verdunstenden Regen für Rauch gehalten

+
Rücken ab: Die Feuerwehren aus Ziegenhain, Trutzhain und Niedergrenzebach wurden am Dienstagnachmittag zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand in Trutzhain gerufen. Vor Ort stellte sich das als Falschmeldung heraus, es brannte nicht.

Trutzhain. Drei Schwalmstädter Feuerwehren rückten am Dienstagnachmittag zu einem Fehlalarm nach Trutzhain aus. Gegen 13.45 Uhr war in der Nähe des Spielplatzes ein Dachstuhlbrand gemeldet worden. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es nicht brannte.

Aktualisiert um 15.30 Uhr

„Was genau passiert ist, wissen wir noch nicht“, sagte Einsatzleiter und stellvertretender Stadtbrandinspektor Stefan Kürschner vor Ort. Er geht davon aus, dass Regen auf das von der Sonne erwärmte Metalldach des Wohnhauses fiel. So entstand Wasserdampf, den Anwohner für Rauch hielten. Nachbarn sprachen davon, es habe ausgesehen, als seien Rauchschwaden aufgestiegen.

Mit 25 Einsatzkräften rückten die Feuerwehren aus Ziegenhain, Trutzhain und Niedergrenzebach zu einer der historischen Baracken im ehemaligen Kriegsgefangenenlager an. Auch die Drehleiter aus Ziegenhain war vor Ort. Ein Trupp mit Atemschutz-Trägern und Wärmebildkamera suchte den flachen Dachboden des Hauses ab. Rettungswagen und Polizei waren ebenfalls zu dem vermeintlichen Feuer im Dachstuhl gefahren.

Die Rettungskräfte hatten sich auf das Schlimmste vorbereitet. Denn die Fachwerk-Baracken stehen direkt nebeneinander, ein Feuer hätte rasch übergreifen können.

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

Kommentare