Stiftung des Klosters hat sich selbstständig gemacht und verwaltet 1,3 Millionen Euro

Haydau als Patenkind

Haydau im Schnee: Im Klosterpark lässt sich zurzeit auf schneebedeckten Wegen flanieren. Foto: nh

Altmorschen. Einen finanzkräftigen Paten hat seit kurzem das Kloster Haydau: die Stiftung mit gleichlautenden Namen. Die ist seit kurzem unabhängig von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und agiert völlig eigenständig. Geleitet wird die Stiftung durch ein Kuratorium, dessen Vorsitz Joachim Kohlhaas, Ilona Braun und Karl Kellner haben. Außerdem wurde das Kuratorium um mehrere neue Gesichter erweitert.

Gegründet worden war die Stiftung Kloster Haydau bereits 1990, kurz nachdem das alte Gemäuer noch baufällig und stark reparaturbedürftig war. Bis dahin hatten viele Menschen das Kloster bereits abgeschrieben. Nach einer etwa 15-jährigen Sanierung für viele Millionen Euro hat es sich inzwischen zu einem Tagungszentrum gemausert. Aber auch für private Feiern, Kunstausstellungen und Vereinsveranstaltungen ist Haydau ein beliebter Austragungsort geworden.

Damit das erreicht werden konnte, hatte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Unterstiftung Kloster Haydau unter ihre Fittiche genommen. Nach viel Vorarbeit durch den Juristen Martin Lüdicke ist sie nun aber eine eigenständige Stiftung, anerkannt durch den Kasseler Regierungspräsidenten. Ziel ist es, das Kulturdenkmal Kloster Haydau zu erhalten, zu pflegen, vor Gefährdung zu schützen und – wenn nötig – instand zu setzen. Dazu hat die Stiftung 1,3 Millionen Euro auf der hohen Kante.

Fördervereinsvorsitzender Dr. Ludwig Georg Braun und Landschaftsplanerin Regina Riedel berichteten bei der ersten Sitzung des Kuratoriums über die Gestaltung des Klosterparks und die Finanzierung. (and) weitere Artikel

Quelle: HNA

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