Haydauer Rosenfreunde setzten 700 Rembrandt-Zwiebeln

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Steckten die Zwiebeln in die Erde: von links Ilona Teichmann, Helga Heindlmeier und Elfrun Wördemann. Im Hintergrund Landschaftsplanerin Regina Riedel.

Morschen. Ruckzuck waren die Zwiebeln in der Erde. Siebenhundert Tulpenzwiebeln wurden am Mittwochnachmittag unter strahlender Herbstsonne in die Erde des Klostergartens Haydau gesteckt.

Im kommenden Mai sollen die Tulpen der Sorte Rembrandt dann ihre Kelche in die Frühlingssonne recken.

Die Haydauer Rosenfreunde setzten die Zwiebeln unter Anleitung der Landschaftsplanerin Regina Riedel aus Kassel dicht an die Ysop-Hecke. So stehen sie geschützt in deren Windschatten und werden beim späteren Graben und Hacken nicht aus der Erde geholt.

Landschaftsplanerin Riedel hatte sich für die so genannten Rembrandt-Tulpen entschieden, weil die Tulpen im 17. Jahrhundert „ganz modern“ waren. Wer damals Tulpen besaß, war ein Mensch von Status, deshalb wurden sie nicht so frei gepflanzt wie heutzutage, sondern wie die Zinnsoldaten in einem Raster. (ciß)

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Quelle: HNA

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