Glimmende Holzkohle vermeintliche Ursache

Hecke und Hütte standen in Flammen

Schrecken am Nachmittag: Holzkohlereste hatten die Gartenhecke in Brand gesetzt. Foto:  Wenderoth

Felsberg. Glimmende Holzkohle wird als Ursache für einen Brand am Freitag gegen 18 Uhr im Felsberger Gustav-Heinemann Ring vermutet.

Der 78-jährige Hausbesitzer hatte am Mittag mit Gästen im Garten gegrillt. Die vermeintlich schon total erloschene Holzkohle schüttete er am späten Nachmittag auf den Komposthaufen, der sich zwischen Gartenlaube und einer Blauzypressenhecke befand.

Gut eine Stunde später hielt sich der Mann mit seiner Familie und den Besuchern im Wintergarten auf, als er plötzlich starken Rauch und auch Flammen in seinem Garten bemerkte.

Die fast zwei Meter hohen Zypressen standen auf einer Länge von zehn Metern lichterloh in Flammen, und das Feuer hatte auch schon auf die Gartenhütte übergegriffen. Geistesgegenwärtig holten die Männer einen Schlauch und auch Wasser in Eimern und versuchten, damit das Feuer einzudämmen. Zeitgleich alarmierten sie auch die Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr Felsberg war mit 22 Einsatzkräften vor Ort und löschte das Feuer endgültig. Mit der Wärmebildkamera wurde die gesamte Gartenhütte auf Glutreste untersucht. Dazu musste auch eine Zwischendecke in der Hütte geöffnet werden. (zot)

Quelle: HNA

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