Strom: Parlamentsmehrheit für Versorgungswerk

Heimarshausen muss wechseln

Heimarshausen. Der Heimarshäuser Ortsbeirat hätte gern alles beim Alten belassen und erneut einen Stromkonzessionsvertrag mit der Ernergie Waldeck Frankenberg (EWF) abgeschlossen. Die Mehrheit der Stadtverordneten (12 CDU, 4 SPD) wollte anderes und stimmte am Donnerstag für das Versorgungswerk mit Eon-Mitte.

Für die übrigen Stadtteile war bereits 2006 ein Konzessionsvertrag mit Eon-Mitte abgeschlossen worden, er läuft bis 2026 und sichert dem Stromversorger das Wegerecht für Leitungen auf Naumburger Gebiet, die Stadt kassiert hierfür von Eon.

Für die CDU hatte Fraktionschef Wolfgang Sprenger erklärt, man halte für Heimarshausen die Beteiligung am Versorgungswerk für die beste Lösung. Sein Kollege von der SPD, Bernd Ritter, kündigte für seine Fraktion eine „differenzierte Abstimmung“ an. Die FWG, so Axel Römer, favorisiere die EWF. Klaus Albrecht (Die Linke) sprach sich gegen Eon aus, schlug vor, eine Entscheidung zurückzustellen und zunächst die Kooperation mit der EWF weiterlaufen zu lassen. (nom)

Quelle: HNA

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