Branchenfenster lockte am Wochenende 25 000 Besucher an

Wolfhagen. Der Besucherrekord vom letzten Mal ist nicht geknackt, dafür hat der verregnete Samstag doch zu wenig Menschen mobilisieren können. Dennoch zieht Ausstellungsleiter Thomas Haupt eine zufriedene Bilanz über das Wolfhager Branchenfenster.

Am Sonntagabend ging die Veranstaltung mit geschätzten 25.000 Besuchern zu Ende. Die Regionalmesse war für die Servicegemeinschaft der Höhepunkt des Jahres.

Vor allem der Sonntag verlief ganz nach dem Geschmack von Thomas Haupt: Das Zelt war voll, an den Ständen hatten die Firmen ordentlich zu tun, und das Programm hielt die Besucher bei Laune. „Zu 98 Prozent nutzen die Aussteller die Veranstaltung als Kontaktbörse“, sagt Haupt, der fest damit rechnet, dass in den kommenden Monaten bei den Gewerbebetrieben und Händlern wieder mehr Aufträge eingehen werden.

Diesen Schub hätten die Aussteller zumindest im Nachgang der vorangegangenen drei Branchenfenster erlebt.

Der Andrang an den Ständen habe doch gezeigt, dass die heimischen Betriebe nach wie vor bei den Kunden hoch im Kurs stünden. Das Internet können eben nicht in allen Bereichen punkten.

Schlechte Geschäfte, falsche Produkte, komplizierter Umtausch – das könnten sich die regionalen Gewerbetreibenden nicht leisten, sagt Haupt. Sie hätten schließlich einen Namen zu verlieren.

Die Präsentation der Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit ist für die Servicegemeinschaft ein zentrales Anliegen. Nach den Gesundheitstagen im Frühjahr 2012, dem Branchenfenster in diesem Jahr, soll es 2014 ein weiteres publikumswirksames Angebot an die Kunden aus dem Wolfhager Land geben. Ideen dazu werden noch gesammelt.

Positiv für die Servicegemeinschaft bereits jetzt: Während der vergangenen Tage hat sich die Zahl ihrer Mitglieder von 110 auf 122 erhöht. Haupt: „Unser Netzwerk funktioniert.“

Wolfhager Branchenfenster

Quelle: HNA

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