Diamantene Hochzeit: Im Tanzen vereint

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Borken. Heinz und Anni Frost feiern heute ihren Diamantenen Hochzeitstag. Vor 60 Jahren haben sich die beiden in der Borkener Christkönigkirche das Jawort gegeben. Beim Tanz in den Mai 1953 in Kerstenhausen lernten sich der gebürtige Kleinengliser und die junge Frau aus dem Sudetenland kennen.

„Er ist ein sehr guter Tänzer und wir sind immer wieder zum Tanzen gegangen“, berichtet die heute 80-Jährige. „Am 2. Weihnachtsfeiertag 1953 hat er mich zum Tanzen nach Kassel in die Stadthalle eingeladen. Das war etwas Besonderes“, erinnert sie sich.

Aber nicht nur das Tanzen, auch andere Gemeinsamkeiten hat das Ehepaar. Viele Reisen haben die beiden im Laufe ihres Lebens gemacht. In drei Vierteln der europäischen Länder seien sie gewesen und hätten viele schöne Erlebnisse gehabt. Das Reisefieber packte sie 1963, als sie mit dem ersten eigenen Lloyd in den Urlaub fuhren. Und bis heute organisiert die Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) in Borken Ausflüge und Fahrten.

Audienz beim Papst Ein besonderes Ereignis war eine Audienz bei Papst Johannes Paul dem II. in Rom am 19. Juni 1991, bei der ihr das Oberhaupt der katholischen Kirche sogar die Hand reichte. Mit viel Engagement leitet Anni Frost bis heute die Frauengruppe der kfd und auch ihr Mann war stets mit großem Einsatz in Vereinen tätig. Ob Fußball, Sportabzeichen, Angeln, Skaten, Chor oder Bergmannsverein,

Heinz Frost war immer in Bewegung und hat viel bewegt. Unter anderem war der ehemalige Betriebsschlosser der Preußen Elektra am Aufbau des Bergbaumuseums in Borken beteiligt. „Er ist ein sehr guter Tänzer und wir sind immer wieder zum Tanzen gegangen.“ Anni Frost Am Samstag wird der 60. Hochzeitstag groß gefeiert, die Einladungen dafür hat Anni Frost selbst am Computer gestaltet, denn auch in den neuen Medien ist sie fit. Dann kommen neben vielen Freunden auch die beiden Kinder und sechs Enkel in Borken zusammen. (zen)

Quelle: HNA

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