1000 Gäste beim Himmelfahrts-Openair mit Chip‘n‘Steel in der Dörnberg-Kaserne

Heißer Sound für gute Tat

Homberg. Petrus muss ein Fan von der Band Chip´n‘Steel sein. Nach dem herbstlich-nassen Wetter vom Mittwoch lachte die Sonne am Himmelfahrtstag von einem weiß-blauen Himmel. Das war genau nach dem Geschmack von Michael Dippel und den Musikern von Chip´n‘Steel, die zum musikalischen Frühschoppen in die ehemalige Dörnberg-Kaserne in Homberg eingeladen hatten.

Ab elf Uhr füllte sich der Platz neben dem ehemaligen Brigadestabsgebäude, insgesamt kamen geschätzte 1000 Besucher. Anfangs noch mit etwas dickerer Bekleidung, später dann im Sommeroutfit lauschten die Gäste den Bands auf der Bühne. Mit dabei waren Chip‘n‘Jazz mit Jonathan Bock an den Drums, Jürgen Bock am Kontrabass, Klaus Wenderoth am Piano, Michael Waßhausen an der E-Gitarre und Band-Urgestein Michael Dippel am Mikrophon. Dazu die Hardrock-Band Tonloch aus Lembach, Mad Matrazz mit Oldie-Rock aus den 60er und 70er Jahren, das Akustikgitarren-Trio Looking Back mit Liedern aus der Flower-Power-Zeit und natürlich die Mannen um Bandleader Michael Dippel von Chip´n‘Steel.

Sie präsentierten unter anderem Auszüge aus dem neu entstehenden Joe Cocker-Special, das am 25. August ab 20 Uhr auf der Märchenbühne in Gudensberg vorgestellt wird. In den Umbaupausen spielte eine Cajun-Gruppe aus Homberg, das Damen-Duo Eichler/Krug sang Lieder zu Gitarre und Keyboard.

Alle Bands hatten zugunsten der Stolin-Hilfe auf Gage verzichtet.

Wie Michael Dippel sagte, wurde der musikalische Frühschoppen 1981 vom damaligen Soldatenheimleiter initiiert. 1985 stieg die Band Chip´n‘Steel mit ein und übernahm nach der Schließung die Federführung des Frühschoppens.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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