Heizungsanlage knallte durch - Überhitzung

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Im Einsatz: Die Feuerwehr Neuenbrunslar rückte mit Atemschutzgeräteträgern an.

Neuenbrunslar. Einen großen Schreck bekamen am Dienstagnachmittag die Einwohner eines Hauses in Neuenbrunslar: Sie hörten ein Knallen aus allen Heizkörpern. Beim Blick in den Heizungskeller war schon nichts mehr zu sehen, denn der ganze Raum war voller Rauch.

Die Bewohner verständigten die Feuerwehr über den Notruf 112. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Klaus Siemon machten sich zwei Atemschutzgeräteträger auf in den Heizungskeller. Sie stellten fest, dass es sich bei dem Rauch um Wasserdampf handelte. Die Heizungsanlage hatte eine Temperatur von 140 Grad und war kurz vor dem Platzen, teilte der Einsatzleiter später mit.

Alle Heizkörper aufgedreht

Die Feuerwehr öffnete die Entlüftungsarmaturen, sodass der Druck entweichen konnten, und auf Anweisung wurden alle Heizkörper aufgedreht. Nach etwa zehn Minuten war der Druck in der Heizungsanlage wieder im normalen Bereich, und die Feuerwehr konnte abrücken.

Die alarmierten Feuerwehren aus Wolfershausen und Melsungen, die sich noch auf dem Anfahrtsweg befanden, konnten unverrichteter Dinge wieder umkehren. Auf Anraten der Feuerwehr wurde die Anlage anschließend von einer Fachfirma geprüft. (zot)

Quelle: HNA

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