Informationstag: Sie helfen beim Älterwerden

+
Sie informieren: von links Trudi Michelsen (Frauenbeauftragte), Christina Nolte (Seniorenbeauftragte Felsberg), Alexandra Vogt-Schulz (Seniorenbeauftragte Wabern), Sonja Weidel (Leitstelle Älterwerden) und Monika Merle (DRK Schwalm-Eder).

Schwalm-Eder. Ein Informationstag am Sonntag, 2. Juni, bildet den Auftakt zur Seniorenwoche, die in Felsberg stattfindet. Der Tag steht unter der Überschrift „Im Alter zu Hause. Haushalt, Betreuung und Pflege – gut organisiert?“.

Im Felsberger Bürgersaal sollen an diesem Tag von 11 bis 17 Uhr Vorträge und Stände Informationen rund ums selbstbestimmte Altern bieten. Angesprochen werden nicht nur Senioren, sondern alle Beteiligten, wie Angehörige, ehrenamtliche und professionelle Pfleger. Pfarrer Dr. Jochen Gerlach, Mitbegründer des Projekts Soziale Dienste Wabern, wird die Eröffnungsrede halten. Dabei will er Einblicke in die Entwicklungen im ländlichen Raum geben.

Helfer Hand in Hand

„Das Besondere ist die Verknüpfung der verschiedenen Arbeitsfelder“, sagt die Kreis-Frauenbeauftragte Trudi Michelsen. Beteiligt sind die Seniorenbeauftragten Felsbergs, Waberns und Melsungens sowie der DRK-Kreisverband, das Frauenbüro und die Leitstelle Älterwerden im Schwalm-Eder-Kreis.

„Wir wollen aufzeigen, welche Leistungen es gibt und welche miteinander kombinierbar sind“, erläutert Michelsen. Außerdem wolle man den Dialog zwischen den Menschen stärken, die Hilfe suchen und denen, die Hilfe bieten.

„Das Thema ’Im Alter zu Hause’ ist gefragter denn je“, sagt die Felsberger Seniorenbeauftragte Christina Nolte. Deswegen sei es auch so wichtig, Möglichkeiten der Unterstützung und Finanzierung von allen Seiten zu beleuchten. „Die Anliegen sind so individuell wie die Menschen selbst“, glaubt Nolte.

Vier Vortragsthemen stehen an diesem Tag auf dem Programm: 13 Uhr: Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung. • 14 Uhr: Unterhaltung, Ansprache und Anregung im Alltag – Alltagsbegleitung. • 15 Uhr: Leistungen der Pflegeversicherung. • 16 Uhr: Haushaltshilfen (rund um die Uhr?) legal organisiert.

An 20 Info-Ständen können sich die Besucher informieren. Das Angebot ist vielfältig: von der Diakonie über Krankengymnastik bis hin zur mobilen Haushaltshilfe und der Podologie reichen die Angebote.

Die Organisatoren des Projekts wünschen sich, dass auch andere Städte und Gemeinden sich das Modell der Arbeitsfelder übergreifenden Zusammenarbeit abschauen.

„Vielleicht gibt diese Veranstaltung Impulse zu schauen, wo das Konzept kreisweit übertragbar ist und wo es in abgewandelter Form zum Tragen kommen kann“, sagt Sonja Weidel von der Leitstelle Älterwerden.

Quelle: HNA

Kommentare