Lotto Hessen spendet 5000 Euro für Hospizdienst im Chattengau – Männer gesucht

Helfen am Rand des Lebens

Belastende Arbeit: Reinhard Berle vom Sozialdienst, links, und Hospizkoordinatorin Ursula Fülling, dahinter, nahmen die 5000-Euro-Spende von Lotto-Bezirksleiter Holger Petri, Mitte, entgegen. Die Ehrenamtlichen können so einen Vertiefungskurs absolvieren. Foto: Dewert

Gudensberg. Die Ehrenamtlichen des Hospizdienstes im Chattengau wollen Menschen ein würdevolles Sterben ermöglichen. 18 Frauen und Männer haben sich dafür in Kursen ausbilden lassen. Die Kosten übernimmt der Hospizdienst, der zum Sozialdienst des Missionswerks der Gemeinde Gottes in Gudensberg gehört. Um den freiwilligen Helfern einen Vertiefungskurs zu ermöglichen, hat die Glücksspirale von Lotto Hessen 5000 Euro an den Hospizdienst gespendet.

Bezirksleiter Holger Petri übergab das Geld an Reinhard Berle, den Vorstandsvorsitzenden des Sozialdienstes, und die Hospizkoordinatorin Ursula Fülling.

Für die Ehrenamtlichen bedeutet das Geld, sich intensiver mit ihrer schweren psychischen Arbeit auseinandersetzen zu können. In dem Kurs liegt der Schwerpunkt auf der psychosozialen Unterstützung von Sterbenden.

Derzeit fehlen dem Hospizdienst Männer, die Betreuungsdienste übernehmen wollen. „Es gibt Situationen, da möchte ein sterbender Mann eben einen gleichgeschlechtigen Ansprechpartner“, sagt Hospizkoordinatorin Ursula Fülling. (ddd) Kontakt: Hospizdienst unter Tel. 0 56 03/93 456.

Quelle: HNA

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