Überschwemmungen in Sachsen

Helfer aus dem Altkreis unterstützen Hochwassereinsatz in Sachsen

Los gehts: Die Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Kassel-Wolfhagen, Jonas Still und Thorsten Fink (von links), während sie vor der Abreise nochmal ihre Ausrüstung überprüfen Foto: Alexander Blau

Wolfhager Land/Sachsen. Drei Stunden nach der Anfrage des Regierungspräsidiums Kassel standen sie bereit - die 22 Mitglieder der Wolfhager Feuerwehr, die seit gestern in Dresden (Sachsen) im Einsatz sind. Ihre Aufgabe: im Hochwassergebiet helfen.

Sie gehören zu den über 100 Einsatzkräften aus der Stadt und dem Landkreis Kassel, die am Montagabend Richtung Dresden aufgebrochen waren - mit insgesamt fünf Löschzügen und zwei Betreuungszügen. Sachsen droht ein Flutdrama, sollten die Pegelstände der Elbe weiter steigen, darum hatte das Bundesland die Hessen um Hilfe gebeten.

Unter Führung von Peter Göbel (Wenigenhasungen) stellt die Wolfhager Feuerwehr einen von drei Löschzügen des Landkreises, neben Immenhausen und Lohfelden /Söhrewald. Mitglieder des DRK-Kreisverbandes Kassel-Wolfhagen sind ebenfalls im Einsatz. Untergebracht sind die Helfer aus der Region in einer Schule am Stadtrand von Dresden. Dort übernachten sie auf Feldbetten.

Während die DRK-Helfer gestern Feldküchen aufgebaut haben, um die Verpflegung der Einsatzkräfte sicherzustellen, standen die Feuerwehrleute als schnelle Eingreiftruppe auf Abruf bereit. Laut Stadtbrandinspektor Frank Brunst gestern erwarten die Rettungskräfte, dass ihnen heute konkrete Aufgaben zugeordnet werden, um beim Kampf gegen das Hochwasser zu helfen. Der Einsatz ist zunächst auf fünf Tage terminiert.

Im Vorfeld hatten die Feuerwehrleute ihren Einsatz mit den Arbeitgebern abgesprochen. „Da gab es keine Schwierigkeiten“, sagte Brunst. Finanziert wird der Einsatz vom Land Hessen, das etwa 600 Helfer entsendet hat. (uli/mex)

Quelle: HNA

Kommentare