Helfer der DLRG Jesberg waren in Sachen Schwimmausbildung viel unterwegs

Ausgezeichnet: Die Geehrten eingerahmt vom Vorsitzenden und Bezirksleiter (von links) Erich Nothacker, Heinrich Priester, Käthe und Hans-Werner Schubert, Georg Scholl, Jürgen Elborg. Foto:  privat

Jesberg. Der Jesberger Georg Scholl ist für seine herausragende Vereinsarbeit bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft mit dem Verdienstzeichen in Gold mit Brillant geehrt worden.

Bezirksleiter Jürgen Elborg überreichte die höchste Auszeichnung, die die DLRG zu vergeben hat, in der Jahreshauptversammlung der Jesberger Ortsgruppe.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden René Keim, Erich Priester, Heinrich Priester, Hans-Werner und Käthe Schubert geehrt. Die Acrylwelle der Ortsgruppe für 25-jährige Vorstandsarbeit als Schatzmeister ging an Hans-Werner Schubert.

Die DLRG-Helfer aus Jesberg waren im vergangenen Jahr viel unterwegs, wie der Vorsitzende Erich Nothacker in der Jahreshauptversammlung schilderte. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen im Anfängerschwimmen, der Schwimmweiterbildung mit der Teilnahme an Rettungsschwimmwettkämpfen sowie in der Ausbildung in Erste Hilfe. Genutzt werden dafür das Kellerwald-Schwimmbad in Jesberg, das Hallenbad in Mengsberg sowie die Klinik-Bäder in Reinhardshausen.

Kein Vereinsbus

Mangels eines Vereinsbusses legten die Helfer die Fahrten dorthin alle mit eigenen Autos zurück. Dabei fuhren sie insgesamt 5524 Kilometer für den DLRG. 1500 Stunden waren sie so im Einsatz. Die DLRG-Ortsgruppe Jesberg hat 241 Mitglieder.

Die Ausbildungsbilanz kann sich sehen lassen. Unter anderem wurden 80 Schwimmprüfungen abgenommen: 16 Seepferdchen, 17 Jugendschwimmabzeichen in Bronze, 14 in Silber, 8 in Gold, 9 Junior-Retter, ein Schwimmabzeichen Bronze (ab 18 Jahre), eines in Silber, ein Rettungsschwimmabzeichen Bronze, sieben in Silber, drei Wiederholungen in Silber, zwei Gold sowie eine Wiederholung in Gold.

Schweren Herzens habe man trotz der Qualifizierung einer Mannschaft und zweier Einzelteilnehmer nicht an den Hessischen Rettungsschwimmwettkämpfen teil genommen, berichtete Nothacker. Grund: unverschämt hohe Startgebühren und eine nicht gemeldete Änderung der Ausschreibung.

Die Freibadsaison sei beeinträchtigt gewesen durch die kühle Witterung, ein Unwetter mit starker Verschmutzung des Bades sowie durch einen Defekt an der Solaranlage. Ein Brand im Sanitärgebäude habe das vorzeitige Ende der Saison bedeutet, berichtete der Vorsitzende.

Wachdienste

324,5 Wachdienststunden absolvierten Mitglieder der DLRG-Ortsgruppe im Kellerwald-Schwimmbad. In 22 Fällen mussten sie Erste Hilfe leisten. Fünf Rettungsschwimmer leisteten weitere Wachdienste an der Ostseeküste sowie drei an der Stockelache.

Die Fachausbildung Wasserrettungsdienst schlossen Kevin Rink, Carolina Vestweber und Tobias Kröschel ab. Die Ausbildung als Ausbildungsassistent Rettungsschwimmen absolvierten Nadine Görtz und Johanna Zuschlag.

www.jesberg.dlrg.de

Quelle: HNA

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