Künftig werden Feuerwehrleute für Erste Hilfe alarmiert

Die Helfer von nebenan

Neuen Helfer vor Ort: von links stehend Marc Bachmann, Karsten Becker, Stefanie Hommel, Cristina Grede. Kniend Björn Nöchel und Mario Hommel. Es fehlen Anke Wessel und Kim Rath. Foto: nh

Bad Zwesten. In Bad Zwesten sollte man sich nicht wundern, wenn künftig bei einem medizinischen Notfall nicht als erstes der Arzt, sondern ein Feuerwehrmann mit einer roten Notfalltasche vor der Tür steht. Das Deutsche Rote Kreuz im Schwalm-Eder-Kreis hat das Projekt „Helfer vor Ort“ ins Leben gerufen. Sie sollen in lebensbedrohlichen Situationen für schnelle Hilfe sorgen.

Für diese Aufgabe wurden nun Mitglieder von DRK-Ortsverbänden, von Feuerwehren und von anderen Hilfsorganisationen in Lehrgängen ausgebildet und stehen als sogenannte Helfer vor Ort in der Kurgemeinde zur Verfügung. Bei medizinischen Notfällen geht es um Minuten, wenn ein Leben auf dem Spiel steht. In Bad Zwesten kommt nun die verbesserte medizinische Notfallversorgung Einwohnern und Gästen zu Gute. Feuerwehr und DRK arbeiten gemeinsam im Projekt mit.

Neben Stefanie Hommel, Christina Grede und Mario Hommel, Mitgliedern des DRK Bad Zwesten, werden künftig auch Marc Bachmann, Björn Nöchel, Karsten Becker, Anke Wessel und Kim Rath von der Leitstelle alarmiert. Sie sollen beim Bergen von Verletzten die kostbaren Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes überbrücken.

Für die Bad Zwesten und Oberurff-Schiffelborn sind Helfer vorhanden, teilt Feuerwehrsprecher Christian Rinnert mit. Jetzt müsse allerdings noch daran gearbeitet werden, um Lösungen und Fortbildungen für die Ortsteile Betzigerode, Niederurff und Wenzigerode zu finden. (bra)

Quelle: HNA

Kommentare