Hilfsorganisationen übten einen Tag lang gemeinsam

Hellwach im Einsatz

Hand in Hand: Gemeinsam tragen die Helfer des THW Homberg eine gerettete Person zum Verletztensammelplatz. Das Foto zeigt vorne Julia Weber und Sebastian Koch. Foto: privat

Homberg. Es war nur eine Übung, aber dennoch mussten die Helfer des THW Homberg, der Feuerwehren aus Hombergshausen, Holzhausen, Sondheim, Mühlhausen, Lembach, Wernswig und Rodemann hellwach sein. In Einsatz waren auch das Strahlenschutzteam aus Schwalmstadt und das Deutsche Rote Kreuz.

Geübt wurde die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen. Von Lützelwig aus ging es zur Großübung, die für jede Organisation einige Übungsszenarien bereit hielt. Angenommen wurde beispielsweise, dass ein Tankfahrzeug in ein Haus gefahren war und auch andere Gebäude brannten. Verletzte mussten gerettet werden. Da einige der Häuser nicht mehr durch das Treppenhaus begehbar waren, baute das THW einen Leiterhebel auf und brachte die Geretteten zum Verletztensammelplatz, wo sie vom DRK betreut wurden.

Nach einem kurzen gemeinsamen Frühstück warteten weitere Szenarien auf die Einsatzkräfte. Den Anfang machte ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Insassen im Auto eingeschlossen waren und von Feuerwehr und THW gerettet werden mussten. Dann brach in mehreren umliegenden Gebäuden Feuer aus. Sogar eine Tankstelle samt Fahrzeug ging laut Übungsszenario in Flammen auf. Souverän wurden alle Brände von den Feuerwehren bekämpft, während das THW zu einem weiteren Verkehrsunfall eilte, bei dem ein Landwirt unter die Räder seines Traktors geraten war. Dort war auch die Hilfe des DRK gefordert, das sich um den Verletzten kümmerte.

Aus einem zerstörten Haus mussten danach verschüttete Kinder aus dem Keller gerettet werden. Das THW verschaffte sich mit einer Betonkettensäge Zugang zum Keller, dabei wurden die Arbeiten durch eine vermutete Strahlenbelastung erschwert. Nun war die Zusammenarbeit mit dem Strahlenschutzteam aus Schwalmstadt gefragt. (red)

Quelle: HNA

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