Hephata-Direktorin geht: Abschied für Eschen nach 14 Jahren

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Nachfolger ist gefunden: Barbara Eschen wird künftig in Berlin arbeiten. Ihre Stelle hat zum 1. Januar Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt übernommen.

Schwalmstadt. Nach 14 Jahren im Vorstand der Hephata-Diakonie verlässt Direktorin Barbara Eschen Schwalmstadt. Im Rahmen eines Empfangs wurde sie verabschiedet. Ihre Nachfolge tritt Pfarrer Maik Dietrich-Gibhardt aus Marburg an.

200 Gäste aus Kirche und Diakonie, Wirtschaft und Politik nahmen an dem Festakt teil. Voraus ging ein Gottesdienst, den Landespfarrer Horst Rühl hielt. Direktor Peter Göbel-Braun moderierte die Feierstunde im Hephata-Kirchsaal.

Den Reigen der Grußworte eröffnete Landrat Frank-Martin Neupärtl. Er bekundete sein Bedauern über den Weggang. "Sie haben die größte diakonische Einrichtung maßgeblich weiterentwickelt." "Ich durfte enorm viel lernen", dankte Eschen in ihrer Abschiedsrede. "Ich bin dankbar für kritische Worte und es tut mir leid, dass ich manches von dem nicht so aufgenommen habe, wie es gut gewesen wäre." Dietrich-Gibhardt erklärte: "Ich habe Respekt vor allem vor denen, die Hephata konkret werden lassen. Ich bin und bleibe ein Lernender."

Seit dem Jahreswechsel trägt die scheidende Sprecherin des Hephata-Vorstands Eschen (57) Verantwortung in Berlin. Sie ist jetzt Diakoniedirektorin des Diakonischen Werks Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (DWBO). Das DWBO ist Dachverband für 440 selbstständige Träger, die 1500 Einrichtungen mit mehr als 50.000 hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern unterhalten. Vor ihrer Tätigkeit in Hephata war Barbara Eschen Pfarrerin in einer Hagener Stadtkirchengemeinde und Diakoniepfarrerin für den Kirchkreis Hagen.

Von Sandra Rose

Quelle: HNA

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