Hephata-Kantorei trug am Karfreitag Matthäus-Passion vor

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Matthäus-Passion: Teile des Werkes von Johann Sebastian Bach trug die Hephata Kantorei unter der Leitung von Dorothea Grebe am Karfreitag vor. Foto:  Haaß

Treysa. Ausschnitte aus der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach gab am Karfreitag die Hephata-Kantorei zum Besten. Unter der Leitung der Kantorin Dorothea Grebe umrahmten die Sänger den musikalischen Gottesdienst von Pfarrer Dietrich-Gibhardt in der Hephata-Kirche klangvoll.

Die Matthäus-Passion von Bach ist eine oratorische Passion, die sich an dem Evangelium nach Matthäus orientiert und das Leiden und Sterben Jesu Christi mit musikalischen Mitteln erzählt. Sie zählt zu den bekanntesten Werken von Johann Sebastian Bachs und bietet gerade in der Osterzeit die Möglichkeit um innezuhalten. Dem Zuhörer eröffnet sich dabei Raum für Momente der Traurigkeit, Besinnung und Meditation.

Passion bedeutet frei übersetzt Leiden. Bachs Musik verführt zum Mitempfinden und ist damit auch und gerade für Karfreitag die richtige musikalische Wahl, wie die Hephata-Kantorei am Freitagnachmittag den Zuhörern wieder eindrucksvoll bewiesen hat.

Neben dem souveränen Auftritt der Hephata-Kantorei als Gesamtensemble überzeugte besonders Kantorin Dorothea Grebe mit ihrer kraftvollen, den Kirchenraum füllenden gefühlvollen Stimme bei der Darbietung der Passionsstücke „Wiewohl mein Herz in Tränen schwimmt und „Ich will Dir mein Herz schenken“ aus Bachs musikalischer Interpretation des Matthäus Evangelium.

Mit dem abschließenden Orgelnachspiel entließ Grebe die Gottesdienstbesucher in den frühen Abend des Karfreitags und beendete damit ein stimmiges und in sich geschlossenes beeindruckendes Musikerlebnis.

Von Matthias Haaß

Quelle: HNA

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