Herr Müller brachte Kinder zum Konzert in Schwung

Konzert hinter der Totenkirche: Herkules auf der Spur

Abwarten am Anfang: Zum Start des Konzertes guckten die etwa 40 Kinder erstmal, was Herr Müller so im Gepäck hatte.

Treysa. Das muss man dem Kinderliedermacher Jürgen Müller lassen: Da spielt der Kasseler Musiker, besser bekannt als Herr Müller, mit seinen Mitstreitern Achim (Herrn) Schulz an der Gitarre und Christian (Herrn) Svenson hinter der Treysaer Totenkirche auf – und alle Kinder sind begeistert.

Nach kürzester Zeit fangen die 40 Kinder, die zum Konzert gekommen waren, nach anfänglichem Abwarten erst an zu wippen und dann zu tanzen.

Und zum taktvollen Schwung von „Diskofieber“ erinnerten sich auch die mitgebrachten Eltern und Großeltern ihrer tänzerischen Begabung und machten fröhlich mit.

Songs wie dieser oder „Im Popcorn-Topf ist der Teufel los“ sind es, die das Publikum in Herr Müller-Konzerten in aller Regel in Wallung bringen. Es wird gehüpft, gesprungen, irgendwie sogar gefeiert. Roter Faden beim Konzert in der „Kultursommer Nordhessen“-Reihe am Sonntagmorgen war diesmal die Geschichte vom Herkules, der aus dem Kasseler Bergpark verschwunden ist.

Auf die Suche nach dem Koloss machen sich dann die vielen Märchenhelden der Brüder Grimm auf – von den sieben Zwergen bis hin zu den Bremer Stadtmusikanten. Ob Reggae, Rock oder Ballade, Herr Müller machte aus der bunten Geschichte rund um das Kasseler Wahrzeichen eine märchenhafte Reise. Und das war ohne Zappeln einfach zum Anhören und auch für Erwachsene schön.

Von Jürgen Köcher

Quelle: HNA

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